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Neutrino Energie: Der Kampf des Visionärs Holger Thorsten Schubart

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Schubart will zusammen mit Ex-Verkehrsminister Günther Krause Energieversorgung und Mobilität mit Neutrino Energie auf den Kopf stellen.

Holger Thorsten Schubart wirkt wie ein Mann, der die Welt verändern möchte. Ein Visionär. Mit eindeutigen Worten kritisiert der Berliner Unternehmer das heutige, zentralistische und auf fossilen Brennstoffen basierende Energiesystem. Nicht, ohne im nächsten Satz die Lösung zu präsentieren: Neutrino Energie. Sein Unternehmen Neutrino Energy Gruppe möchte die Energieprobleme der Menschheit lösen und Elektroautos entwickeln, die dank Neutrinovoltaik rund um die Uhr und ohne Kabel aufgeladen werden.

Holger Thorsten Schubart Neutrino Energie
Sympathisch: Holger Thorsten Schubart auf seiner Webseite

Die Erzählung des Visionärs Holger Thorsten Schubart geht so: Sein Unternehmen, die Neutrino Energy Group, hat ein besonderes Material entwickelt, das aus Silizium und Graphen bestehen soll und etwa auf Kupfer- oder Aluminiumfolien als Trägermaterial aufgebracht wird. Dieses Material könne zu einer Neutrino-Zelle gestapelt werden und so eine sehr große Oberfläche erhalten.

Diese Oberfläche des Metamaterials, so Schubert, sei so groß, dass einige der 60 Milliarden Neutrinos, die pro Sekunde auf einem Quadratzentimeter einschießen, atomare Vibrationen auslösen würden. Dabei treffe die nichtsichtbare Strahlung (Neutrinos, Elektrosmog etc.) auf das Nano-Beschichtungsmaterial. So entstünde aus der kinetischen Energie elektrische Energie.

Die Behauptung ist also, Schubart und sein Team wären in der Lage, die Wechselwirkung der winzig kleinen Elementarteilchen, die eine Ruhemasse von weniger als einem Elektronenvolt aufweisen, in elektrische Energie umwandeln zu können. Im Oktober präsentierte Schubart eine in dieser Weise beschichtete Folie im Youtube-Kanal bewusst.tv. Auf Basis dieses Materials sollen nun Neutrinovoltaik-Zellen zur Stromversorgung entstehen.

Prinzipiell besteht das Material nach Information der Neutrino Energie aus einer Trägerschicht: auf dieser werden Schichten mit Silizium und dotiertem Graphen aufgedampft. Diese Schichten sind hauchdünn – die Dicke befindet sich im Nanobereich. Wenn auf dieses Material nun Neutrinos treffen, sind horizontale Impulse (Silizium) und vertikale Impulse (Graphen) die Folge. Eine korrekte Schichtdicke dieser dotierten Materialien ist hierbei sehr wichtig. Wenn die Schichtdicke optimal ist, werden die atomaren Vibrationen, die durch die Impulse ausgelöst wurden, in Resonanz versetzt. Diese wird anschließend an das Trägermaterial übertragen, wo es einen elektrischen Strom hervorruft, der abgegriffen (geerntet) werden kann (Quelle Pressemitteilung des Unternehmens).

Im Youtube-Interview zeigte Schubert gemeinsam mit einem Wissenschaftler des Wissenschaftlichen Beirates der Neutrino Energy Group, wie mithilfe mehrerer kleiner Folienstücke – für die Folie gibt es auch eine Patentanmeldung – in der Hand eine LED zum Leuchten gebracht werden kann. Dies gelinge, so Schubart, auch 40 Meter unter der Erde in unterirdischen Laboren in völliger Dunkelheit. Das habe zuletzt auch unter notarieller Aufsicht stattgefunden. Dabei vergleicht Schubart die Neutrino-Zelle mit einer Solarzelle. In Anlehnung an Photovoltaik spricht Schubart neuerdings von Neutrinovoltaik.

Video der Neutrino Deutschland GmbH.

Mich faszinierte die Neutrino-Energie von Kindheit an, als unser Vater, ein Kernphysiker, davon erzählte. Heute können wir bereits kleine Strommengen daraus gewinnen. Das Ziel ist die industrielle Nutzbarkeit in wenigen Jahren.

Holger Thorsten Schubart auf dieser Seite über Neutrinos, abgerufen am 1. Dezember 2019

So beschreibt sich die Neutrino Gruppe selbst (übersetzt, Webseite Neutrinovoltaic.com, abgerufen am 1. Dezember 2019):

Die NEUTRINO Deutschland GmbH mit Sitz in Berlin arbeitet mit einem weltweiten Team von Wissenschaftlern und verschiedenen internationalen Forschungszentren zusammen, die sich mit der Anwendungsforschung, der Umwandlung von unsichtbaren Strahlungsspektren der Sonne, unter anderem den Neutrinos (hochenergetische Partikel, die unaufhörlich die Erde erreichen) in elektrische Energie befassen. Besonderes Augenmerk wird auf die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen im Bereich der Grundlagenforschung und den Aufbau eines internationalen Forschungsnetzwerks für alternative Energietechnologien gelegt.

mdw Mitteldeutscher Wirtschaftsverlag Neutrino Folie
Über die Neutrino-Folie, die eine LED zum Leuchten bringen soll, berichtete ein kleiner Wirtschaftsverlag (Exaktes Datum unbekannt).

Bringt Neutrino Energie die Lösung aller Energieprobleme?

Kürzlich haben Forscher am KIT in Karlsruhe ein Neutrino gewogen. Dazu brauchten sie eine meterlange Apparatur (siehe Aufhänger-Foto dieses Beitrags). Ergebnis: Entgegen der bisherigen Annahme, ein Neutrino hätte eine Ruhemasse von 2 Elektronenvolt ist nun klar: Ein Neutrino hat weniger als 1,1 Elektronenvolt. Mehr zum KATRIN-Experiment gibt es hier.

Die Aussagen, was auf Basis der auch als Neutrinovoltaik genannten Neutrino-Technologie der Neutrino Deutschland GmbH alles möglich sein soll, sind bemerkenswert: Schon 2014 kündigte Schubart in einem Gespräch mit Focus Online ein Elektroauto mit einer Reichweite von 2.000 Kilometern an. Eine „Kombination von Neutrino- und Nanotechnologie“ solle dazu führen, dass sich eine Batterie „nach einer gewissen Zeit von selbst aufladen würde“, wird Schubart damals zitiert. „Angeblich ohne Stecker“, schreibt Autor Jonas Fehling.

Beitrag Focus online über Neutrino Energie
Beitrag von Focus Online über Schubart und Neutrino Energie vom 6. November 2014.

Allerdings kündigte Schubart einen entsprechenden Akku schon für „2016 oder 2017“ an. Dieser solle vom US-Arm der Gruppe, der Neutrino Inc. auf den Markt gebracht werden. Zur Erinnerung: Im Oktober 2019 präsentierte Schubart eine Folie, die ein LED-Lämpchen für nachgewiesen ein paar Minuten zum Leuchten bringt.

Im Youtube-Interview ist heute von einer Uhr eines Schweizer Uhrenherstellers mit Neutrino-Zelle die Rede, die möglicherweise zum SALON INTERNATIONAL DE LA HAUTE HORLOGERIE in Genf ab 26. April kommenden Jahres präsentiert werde oder von einem Smartphone. Bis zum Elektroauto mit Karbon-Karosserie der Marke Pi, in die Neutrino-Zellen über die gesamte Fläche integriert sind, fehlen offensichtlich Welten.

Damit nicht genug: Ebenfalls für 2016 oder 2017 kündigte Schubart im selben Interview mit dem Wochenmagazin die autarke Stromversorgung ganzer Haushalte mit einem unterirdischen „Power Cube“ und die kabellose Ladung und Stromversorgung von Akkus für Handys oder Laptops an – Netzteile würden dann der Vergangenheit angehören.

Die Rolle des Prof. Dr.-Ing. habil. Günther Krause

Neben Holger Thorsten Schubart ist auch der ehemalige Bundesverkehrsminister Prof. Dr.-Ing. habil Günther Krause an Neutrino Energie beteiligt. Laut eigener Aussage als „Vorsitzender des wirtschaftlichen Beirates der Neutrino-Gruppe“ (gemeint ist der wissenschaftliche Beirat) schrieb Krause am 24. August 2017 an Syrena Oppe von der Neutrino Deutschland GmbH, was in den „kommenden 24 Monaten“ als Lösung realisiert werden solle:

  • Automat zur Folienproduktion
  • Handystromversorgung ohne Netz
  • Tischlampe ohne Netz
  • Kabelloser Transponder mit 1,8 Gbit ohne Netz
  • 5 kWh-Kraftwerk für PKW-Fahrer ohne Ladestation (24 Volt Gleichstrom)
  • Hausversorgung (220 V Wechselstrom / 5 kWh)
  • Industriestrom (380 V Wechselstrom / 65-70 kWh)

Günther Krause ist nach eigener Aussage von Schubart und Neutrino beauftragt, mit seinem Unternehmen IBP GmbH aus Brandenburg die entsprechenden Prototypen zu entwickeln. Wie weit die Entwicklungen gediehen sind – 27 Monate nach deren Ankündigung – ist derzeit vollkommen offen. Nach Informationen der Neutrino Deutschland GmbH wird nun im nächsten Schritt ein Beschichtungsautomat entwickelt, der die Folien entsprechend automatisiert beschichten soll.

Krause war zur Wende im Jahr 1990 Staatssekretär des letzten DDR-Ministerpräsidenten Dr. Lothar de Maiziere und verhandelte den Einigungsvertrag und alle sonstigen Vertragswerke rund um die deutsche Einheit. Später wurde er im Kabinett von Bundeskanzler Helmut Kohl Bundesverkehrsminister.

Wie steht es um die Finanzierung der Neutrino Energie Technologie?

So richtig beim Wort nehmen kann man Schubart und Krause nicht: Einerseits spricht Schubart immer wieder von einem anstehenden Börsengang („Spätestens im 1. Halbjahr 2019“), der an der NASDAQ in den USA durch die Übernahme eines dort bereits gelisteten Unternehmens stattfinden soll. Am 28. Juli 2017 beispielsweise hieß es, das Unternehmen arbeite an einem Wertpapierprospekt.

Holger Thorsten Schubart am 30. August 2019 im Interview mit TV Berlin, Teil 1.

Andererseits wird es skurril, wenn man das liest, was der Stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates der Neutrino Energie, Dr. Hans Koch, schreibt. Denn er wirbt bei Linkedin um solvente Investoren, die vorbörslich Anteilsscheine einer späteren Neutrino AG erwerben. (Linkedin-Artikel von Dr. Koch, abgerufen am 29.11.2019).

Forscherkreis Herrensteinrunde

Auch die sogenannte Herrensteinrunde von Rudolf Georg Wunderlich, nach eigener Aussage ein „weltweiter Forscherkreis seit 1991 mit über 3.000 Freundinnen und Freunden“ bewirbt auf ihrer Webseite die Neutrino-Technologie – und das neben anderen Entwicklungen, die eindeutig der Freien Energie-Szene zuzurechnen sind. Unter anderem, „E-Motoren für Motorräder mit bis zu 200 km Reichweite, schnellste Aufladung“ – wahrscheinlich sind Batterien gemeint, da man Motoren schlecht aufladen kann. Weitere Beispiele sind ein „Autonomer Generator“, eine „Sogturbine zur Stromerzeugung“ und ein „Silizium-Wasserstoff-Brennstoff-Zellen-Modul“.

Fragwürdige Kommunikation mit Persönlichkeiten

Es sind Fehler, die schlechte Kommunikation, Widersprüche und unklare Formulierungen, die Zweifel an der Entwicklung der Neutrino Energy Group säen. Im Beitrag des Spiegel vom 25. Februar 2018 gibt es das Zitat, wonach „zwei Forscher des internationalen NEUTRINO-Teams den Physik-Nobelpreis erhalten“ hätten. Gemeint ist der Nobelpreis für Physik zum Nachweis, dass Neutrinos Masse haben – allerdings sind die beiden Empfänger, Takaaki Kajita und Arthur McDonald, zumindest offiziell ein Stück davon entfernt, in direkter Beziehung zur Neutrino Gruppe von Schubart und Krause zu stehen.

Schubart versucht immer wieder, durch die Nähe etwa zu Politikern Aufmerksamkeit zu erzeugen. Selbst vor Michael Gorbatschow macht Schubart keinen Halt: In einem Dokument wird dieser nach einem Foto bei einer öffentlichen Veranstaltung als „Markenbotschafter des Projekts Neutrino“ bezeichnet.

Es ist irritierend, dass selbst die Ansiedlung von Elon Musks Tesla zu neuen Aussagen von Neutrino führte. Mit der Begründung „Man kennt sich natürlich“ behauptete Neutrino-Geschäftsführer Schubart, „auch wir hatten uns längst Gedanken gemacht, ob wir einen geeigneten Standort in Brandenburg darstellen und somit tausende Arbeitsplätze in einem eigenen Produktionsstandort entstehen lassen und sichern können.“ Allerdings gefährde Druck auf die Wissenschaftler der Neutrino Energy Group und Aussagen wie die von Prof. Harald Lesch dieses Vorhaben einer zweiten Gigafactory in Brandenburg.

Was sagen Experten zu Neutrino Energie?

Prof. Harald Lesch, Lehrstuhlinhaber an der TU München und ZDF-Moderator von Sendungen wie Terra-X, hat sich in seinem Youtube-Kanal Terra X Lesch & Co. zu den Aussichten geäußert die Elementarteilchen zur Energiewandlung zu nutzen:

Tenor: Es gibt auf der Welt kein so verdichtetes Material, das in der Lage wäre, die genannten Effekte auszulösen. Ganz ähnlich sieht das Prof. Marek Kowalski, der am Desy-Forschungsinstitut in Zeuthen eine Forschungsgruppe zu Neutrinos leitet. „Neutrinos interagieren mit Materie viel zu schwach, um in einer Folie Vibrationen zu verursachen. Die ,hochverdichtete‘ Folie, die nötig wäre, ist auf der Erde nicht herzustellen.“ Sein Fazit: „Die ganze Argumentation ist so aufgebaut, dass sie Laien täuschen soll. Aber die Fachwelt steht dem eher fassungslos gegenüber.“ (Quelle dieses Zitats HAZ)

Was sagt Holger Thorsten Schubart dazu? „Dadurch, dass viele Atome schwingen, reichen diese Schwingungen aus, um – wenn man sie etwas nach oben skaliert – damit elektrischen Strom zu betreiben.“ (Video „Es wird ein Pi-Auto geben“, abgerufen am 1. Dezember 2019 hier)

Cleanthinking-Fazit: Neutrino Energie – realistische Alternative?

Meine Motivation dabei, diesen Artikel zu schreiben und alles, was zu Neutrino Energie im Umfeld des Unternehmens bekannt ist, zu lesen, liegt darin, jedermann zu ermöglichen, sich ein eigenes Bild zu machen. Daher sind hier Interviews verlinkt und Dokumente verlinkt. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine physikalische Beurteilung, ob mit Neutrinos Energie nutzbar gemacht werden kann, oder nicht. Ich würde mir dies nie anmaßen, darüber zu urteilen. Und ebenso wenig um die Vergangenheit von Schubart und Krause, sondern ausschließlich um die Neutrino-Geschichte.

Denn es geht um die Frage, ob sich hier mit Neutrino Energy ein Unternehmen am Start befindet, das eine disruptive Technologie hat, die in den kommenden 50 Jahren unser Leben verändert wird. Das wäre wunderbar. Dazu muss aber in den Laboren der Wissenschaftler noch sehr viel passieren. Photovoltaik brauchte 35 Jahre bis zu ihrem Durchbruch. Neutrinovoltaik wird ebenfalls 35 Jahre bis zum Durchbruch benötigen.

Daher sollten wir heute auf die Technologien setzen, die wir haben. Und die Fortschritte der Neutrinovoltaik beobachten. Der Kampf des Holger Thorsten Schubart gegen alle Widerstände um die Revolution von Energieversorgung und Mobilität geht weiter.

Recherchematerial rund um Neutrino Energy zur Ansicht

Viele Screenshots und Dokumente rund um die Neutrino-Recherche können hier eingesehen werden:

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% S Kommentare
  1. Charles Burns sagt

    Zu der Vergangenheit des Hr. Krause möchte ich nur auf Spiegel Online verweisen. Man google nur Günther Krause spiegel online und wird fündig. Und zum Hr. Schubarth oder Schubart ist auch einiges zu finden. Zitat:
    „Hinzu kommt: Der Neutrino-Deutschland-Geschäftsführer Schubart ist vorbestraft – verurteilt zu einer Haftstrafe von mehr als sechs Jahren, wegen besonders schweren Betrugs. Bei der Staatsanwaltschaft Berlin sind derzeit mehrere Ermittlungsverfahren gegen ihn anhängig, wegen des Verdachts des Betrugs und anderer Delikte.“
    Glauben Sie, dass diese Artikel auf spiegel online Relotius-Stories sind?
    Zu dem Perpetuum-Mobile: Es gibt etliche Leute, die behauptet haben oder es immer noch tun, der 2. Hauptsatz der Thermodynamik sei Unsinn und sie hätten es geschafft, Energie aus dem Nichts zu schöpfen. Deshalb nehme ich an: Falls ein cleverer Bursche es schafft, das mit einer Geschäftsidee zu verbinden und sie entsprechend mit pseudo-wissenschaftlichem Geschwurbel zu würzen, würden Sie genau darauf herein fallen wie auf diese Neutrino-Story.

    1. Lieber Charles,

      einerseits handelt es sich um einen Artikel (nicht mehrere), andererseits habe ich bereits geschrieben, weshalb ich die Vergangenheit von Schubart ausgeblendet habe. Um es nochmal klar zu sagen: Wenn es gegen Schubart seit 2017 eine Anklage gegeben hätte, hätten wir das aufgrund des öffentlichen Interesses an seiner Person, aller Wahrscheinlichkeit nach, mitbekommen. Sind Ihnen Anklagen aus den letzten fünf Jahren bekannt? Mir nicht.

      Zu Krause: Das vom Spiegel erwähnte Verfahren wurde im April 2019 eingestellt (https://www.nordkurier.de/mueritz/betrugsermittlungen-gegen-ex-minister-krause-eingestellt-0635088404.html). Ende März 2018 wurde Krause u.a. wegen Insolvenzverschleppung zu 5.400 Euro Geldstrafe verurteilt.

      Klar ist doch: Eine Strafanzeige kann jeder stellen und bei einem Anfangsverdacht muss auch ermittelt werden. Ob es eine Anklage gibt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Von einer Verfahrenseinstellung erfährt man zumeist nichts.

      Sie können ja gerne Sachdienliches zum Thema Neutrino Energie beitragen. Von weiteren Aussagen, ich würde auf irgendetwas hereinfallen, bitte ich in Zukunft abzusehen.

      Danke und viele Freitagsgrüße, Martin Jendrischik

  2. Charles Burns sagt

    Warum schreiben Sie nicht, dass dieser Herr Schubart schon wegen Betrug gesessen hat? Und dass Krause ebenfalls ein Windhund ist, der gutgläubigen Leuten ihr Haus abgeluchst hat?
    Man kann die ganze Geschichte um die Neutrino Energy mit viel gutem Willen als Bauernfängerei bezeichnen.
    Die Leute dieser Firma posten täuschend echte Pressetexte in Focus und Tagesspiegel über das Portal pressetext.de und unterhalten ein wiki-Portal, das wikipedia von der Aufmachung her täuschend ähnlich ist.
    Wenn morgen eine andere Firma auftauchen und behaupten würde, sie hätten das Perpetuum mobile auf Grund des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamlk (falls Ihnen das nichts sagt, lesen sie in der echten Wikipedia nach) erfunden, würden Sie wohl einen ähnlichen Artikel schreiben wie hier.
    Fazit: Wissenschaftlich ist diese sogenannte Neutrino Ernegy Bullshit mit Sahnehäubchen.

    1. Lieber Charles, vielen Dank für Deine Meinung!

      Über die Vergangenheit von Herrn Schubart und Herrn Krause werden jede Menge Un- und Halbwahrheiten verbreitet. Wenn man tiefer gräbt, wird einem das bewusst. Das habe ich getan und daher die Vergangenheit ausgeblendet. Das steht übrigens auch im Text.

      Es geht einzig und allein um die Frage, ob der beschriebene Effekt funktioniert oder nicht. Einiges deutet darauf hin, dass die beschriebene Folie tatsächlich zur Energiewandlung benutzt werden. Ob das alles so leicht skalierbar ist, muss bewiesen werden. Wie schnell und mit welchen Produkten die Industrie auf den Markt kommt, ebenfalls.

      Und nein, Sie werden hier auf dieser Seite keine Vorstellung eines perpetuum mobile finden 🙂 Wie kommen Sie darauf?

      Herzliche Freitagsgrüße, Martin Jendrischik

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