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NewCycling: APK recycelt Getränkekartons

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APK Aluminium und Kunststoffe AGCleanTech / Schkopau. Das Recycling von Kunststoffen und anderen Roh- und Werkstoffen wird in den kommenden Jahrzehnten immer bedeutender werden. Der große „Hunger“ nach Wohlstand in den aufstrebenden Ländern wie Indien und China macht immer mehr Recycling nötig. Und CleanTech bietet immer wieder neue Technologien, die es ermöglichen, bislang unverwertbare Abfälle doch noch einer sinnvollen Wieder-Nutzung zuzuführen. Ein Beispiel sind Getränkekartons, etwa von TetraPak. Das enthaltene Papier in gebrauchten TetraPaks wird von Papiermühlen wiederverwertet – für die Reste mussten die Papiermühlen allerdings bis vor kurzem gutes Geld bezahlen, weil ein Recycling-Prozess nicht möglich war. Doch das hat das deutsche Cleantech-Unternehmen APK Aluminium und Kunststoffe AG jetzt geändert.

Die APK gewinnt Kunststoffe sortenrein mit Neuwarencharakter aus Verbundmaterialien zurück und nennt dieses Verfahren „NewCycling“. Mit einem chemisch-physikalischen Verfahren werden die enthaltenen Kunststoffe aus den Verbunden herausgelöst und zu sortenreinen Kunststoffen wieder zusammengesetzt. Die gereinigten Produkte haben Eigenschaften wie Neuware, sind jedoch aufgrund des geringeren Energieaufwands bei der Herstellung sehr viel kostengünstiger. Eine erste Newcycling-Anlage bei APK läuft bereits. Die Kapazitäten sollen rasch ausgebaut werden.

In einem 2-stufigen Prozess, der Mechanische Aufbereitung (MA) und dem Chemisch-Physikalischen Löseverfahren (AP), können dabei gezielt die gewünschten Rohstoffkomponenten wiedergewonnen werden. Investoren von APK sind der MIG Fonds sowie die AT Newtech GmbH.

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