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nextbike: Endspurt für erfolgreiches Crowdfunding bei kapilendo

Europas Marktführer für öffentliche Fahrradverleihsysteme hat schon mehr als 1,3 Millionen Euro eingesammelt / Frisches Kapital für 5.000 weitere Fahrräder

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Das Cleantech-Unternehmen nextbike ist auf Wachstumskurs. Um diesem gerecht zu werden, haben die Leipziger eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Beim Portal kapilendo können sich Unternehmen frisches Geld für vorgegebene Investitionen sichern – und zahlen dafür wie beispielsweise nextbike acht Prozent Zinsen. Nach 17 von 30 Tagen hat das Unternehmen sein Finanzierungslimit von 1,5 Millionen Euro fast erreicht – damit sollen weitere 5.000 Fahrräder für Public Bike-Sharing gebaut werden.

Die Sharing-Economy ist im Mobilitätssektor auf dem Vormarsch. Während viele Unternehmen um den Ride-Sharing-Markt buhlen, ist auch ein Kampf um die Vorherrschaft beim öffentlichen Fahrradverleih entbrannt. nextbike, bereits vor zehn Jahren gestartet, ist hier einer der Pioniere, der sich aufgrund seines intelligenten Konzepts behaupten kann.

Während millionenschwer finanzierte, beispielsweise aus den USA oder China kommende, Anbieter wie obike oder LimeBike oft nach kurzer Zeit in europäischen Städten Probleme haben, hat nextbike seit jeher eine andere Strategie: Das Unternehmen setzt auf Kooperation mit lokalen Partnern – wie beispielsweise in Bremen dem Zeitungsverlag des Weser-Kurier oder mit dem Musik-Dienst Deezer als exklusivem Werbepartner in Berlin.

nextbike mit einzigartigem Geschäftsmodell

nextbike ist Europas Marktführer für Fahrradverleih im öffentlichen Raum
Virtuelles oder stationäres Abstellen ist bei nextbike möglich

Die Leipziger bauen ihre Fahrräder und seit kurzem auch E-Bikes selbst, haben eine App nicht nur zum einfachen Ausleihen ihrer Räder entwickelt, sondern auch zur Abwicklung von Servicetätigkeiten. Durch das immer noch einzigartige Geschäftsmodell – also die Kombination von Werbeeinnahmen mit Mieteinnahmen – ist es auch für lokale nextbike-Partner wirtschaftlich, die Dienstleistung anzubieten. Die Wahrscheinlichkeit, dass auf die Fahrräder geachtet und diese regelmäßig gewartet und gepflegt werden, ist groß.

All das sind Gründe, warum sich nextbike heute als Europas Marktführer bezeichnen und mit anderen Anbietern, die Millionen im Hintergrund haben und auf eine schnelle Marktdurchdringung setzen, behaupten kann. Um weiter wachsen zu können, hat nextbike vor 17 Tagen eine Crowdfunding-Kampagne bei kapilendo gestartet – und verspricht Anlegern acht Prozent feste Verzinsung und bis zu 15 Prozent möglichen Erfolgszins bei dreijähriger Laufzeit.

Angesichts niedriger Zinsen von Banken ein attraktives Angebot. Keine Überraschung also, dass der Fahrradverleiher schon nach der Hälfte der Zeit beinahe sein Fundinglimit von 1,5 Millionen Euro erreicht hat. Derzeit ist das Angebot in 50 deutschen Städten und 25 Ländern weltweit – beispielsweise auch zu Sonder-Events wie dem Eurovision Song Contest – verfügbar.

Letztlich zeigt sich: nextbike von Gründer Ralf Kalupner ist eine Cleantech-Erfolgsgeschichte, die noch lange weitergehen dürfte. Beispielsweise auch mit dem Verleih von E-Bikes wie es das Unternehmen in Stuttgart schon in Angriff genommen hat.

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