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Nikola: Aktien werden ab Donnerstag an der NASDAQ als NKLA gehandelt

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CEO Trevor Milton verkündet Botschaft vom Börsengang und ändert seine Rolle beim Elektrofahrzeug-Startup Nikola Corporation.

Dem geschmeidigen Börsengang des Tesla-Konkurrenten Nikola Motors, künftig Nikola Corporation, steht nichts mehr im Wege. Heute sind alle Voraussetzungen für den Zusammenschluss mit dem börsennotierten Unternehmen VectoIQ Acquisition erfolgt – auch die Aktionäre haben der Rückwärtsfusion zugestimmt. CEO Trevor Milton, dessen Rolle sich ebenfalls verändern wird, verkündete diese Nachricht heute gegen 17:30 Uhr, deutscher Zeit.

Im Zuge des Börsengangs gibt Trevor Milton seine Funktion als CEO auf und wird künftig als Executive Chairman fungieren. Das Cleantech-Unternehmen, das unter dem Kürzel NKLA gehandelt werden kann, stellt wasserstoff- und batteriebetriebene Semi-Trucks her – und hat sich dafür Partner wie Iveco und andere etablierte Konzerne geangelt. Neben den Elektrofahrzeugen will Nikola Corporation auch für den Aufbau der Infrastruktur durch Wasserstoff-Tankstellen insbesondere in den USA sorgen – und kooperiert dabei mit dem Cleantech-Unternehmen Nel ASA und dem Brennstoffzellen-Hersteller Powercell.

Schon am 3. März hatten VectoIQ und Nikola Motors über den geplanten Zusammenschluss informiert. VectoIQ wird von Steve Girsky geleitet, einem ehemaligen GM-Manager und früherer Analyst der Autoindustrie. Girsky wird eine Rolle in der Exekutive des neuen Unternehmens spielen und auch eine Berater-Funktion erhalten.

Im nächsten Jahr soll dann der batterieelektrische Nikola Tre von den deutschen Fließbändern rollen, bevor die Trucks Nikola One und Two voraussichtlich 2023 folgen werden. Der Nikola Badger Pickup, der sowohl mit BEV- als auch mit FCET-Antrieb angeboten werden soll, ist ebenfalls auf dem Weg. NEL Hydrogen wird die Elektrolyseurtechnik und die Betankungsausrüstung für die Wasserstoffverarbeitung an den Ladestationen bereitstellen.

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Neben dem Werk in Ulm, in dem die ersten Fahrzeuge produziert werden, plant das Unternehmen auch eine eigene Produktionsstätte in den USA im Bundesstaat Arizona. Der erste Spatenstich dafür steht unmittelbar bevor.

Bis 2028 plant Nikola die Produktion von Zehntausenden von Lastwagen und Hunderten von Ladestationen, um die Vision des Nikola-CEOs Trevor Milton von einem Null-Emissions-Verkehr zu unterstützen. Derzeit gibt es 14.000 Vorbestellungen. Anheuser Busch, das bereits eine erfolgreiche Bierlieferung mit einem Nikola-Lastwagen durchgeführt hat, bestellte 800 Brennstoffzellen-Tricks für seine Flotte und wird Nikola-Tankstellen entlang seiner Routen installieren.

Nach Angaben wird Nikola Corporation ab Donnerstag zunächst eine Marktkapitalisierung von 11 Milliarden US-Dollar haben – 50 Milliarden sind den Einschätzungen folgend denkbar. Ob der Tesla-Rivale tatsächlich so viel Wert ist, werden die kommenden Jahre zeigen…

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