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Cree und Osram: Patente-Tausch soll LED-Revolution beschleunigen

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Der amerikanische LED-Spezialist, Cree, und die Osram GmbH – die Siemens-Tochter, die demnächst an die Börse gebracht werden soll (CleanThinking.de berichtete) – haben ein Abkommen unterzeichnet, das beide CleanTech-Unternehmen gegenseitig berechtigt, die Patente des anderen Partners zu nutzen. Das gegenseitige Lizenzabkommen umfasst Patente im Bereich blaue LED Chip-Technologie, weiße LEDs und Phosphor, Gehäusetechnik, LED-Leuchten und -Lampen sowie LED-Beleuchtungskontrollsysteme.

Osram Cree LEDCree habe sich zum Ziel gesetzt, die Beleuchtung zu revolutionieren, begründete Chuck Swoboda, Vorstandsvorsitzender und CEO von Cree. In den vergangenen Jahren habe Cree innovative, energieeffiziente LED-Beleuchtungstechnologien entwickelt, die mit internationalen Patenten geschützt seien. Das nun erzielte Abkommen ermögliche es den Cree-Kunden, die Beleuchtungstechnologie mit LEDs zu revolutionieren.

Cree hatte erst kürzlich ein ähnlich breites Cross-Lizenzabkommen mit Philips geschlossen und hat weitere Patentabkommen mit Nichia und Toyoda Gosei, die ebenfalls LED-Technologien umfassen. Und die Siemens-Tochter Osram setzt damit ihre Politik von Patentaustauschverträgen mit anderen großen LED-Produzenten fort. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen ähnliche Vereinbarungen mit anderen großen Playern auf dem LED-Markt wie Nichia, Philips und Toyoda Gosei geschlossen.

OSRAM LED BeleuchtungDurch diese Abkommen dürfte die Verbreitung der LED-Technologie in allen Anwendungsbereichen erheblich beschleunigt werden. Als großen Vorteil sehen beide Unternehmen ein geringeres Risiko, unabsichtlich die gewerblichen Schutzrechte anderer Unternehmen zu verletzen. Somit sind die Kunden, die LED-Produkte von OSRAM und Cree einsetzen, in hohem Maße davor geschützt, bei auftretenden Patentrechtsstreitigkeiten zu diesen Produkten in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

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