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Passend zur Jahreszeit: „smartes“ Heizen

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Die Raumtemperatur über das Smartphone aus beliebiger Distanz steuern, planen und punktgenau regeln – Dieser Tatsache könnte nicht nur für ein wohlig warmes Heimkommen an Herbst- und Wintertagen sorgen, sondern bares Geld sparen. Vier junge Bayern erkannten dieses Potenzial: Das Start-Up-Unternehmen hat sich die Frage gestellt, warum in Häusern und Wohnungen durchgeheizt wird, wenn niemand zu Hause ist? Nach einer Antwort wurde etwa zwei Jahre lang gesucht. Nun bringen die Jungunternehmer ihren heizManager auf den Markt.

CleanTech & Gebäude News/Traunstein. Ingenieure aus Bayern schlossen sich 2010 mit der Vision, eine intelligente Heizungssteuerung zu entwickeln, zum Unternehmen controme zusammen. Nach zweijähriger Entwicklungsphase ist das Endprodukt nun auf dem Markt: Der heizManager.

In den Heizkreisverteiler installiert und mit dem Internet verbunden, lassen sich Fußboden- und Wandheizungen mit Hilfe des „weißes Kästchens“ auch von unterwegs aus genau steuern. Da sich das Gerät mit gängigen Kalenderfunktionen in Smartphones und PCs verbinden lässt,  ist das Heizen auch planbar: Regelmäßige und spontane Abwesenheitszeiten können in den Kalender eingegeben werden, sodass der heizManager die gewünschte Temperatur reguliert.

Zielgenaue und benutzerfreundliche Steuerung

Ein weiterer Vorteil, den die Entwickler versprechen: Räume sollen jeweils separat steuerbar sein. Dadurch lässt sich die Raumtemperatur ganz gezielt, wann immer möglich und gewünscht, absenken. Diese Tatsache wirkt sich positiv auf die Heizkosten aus.

Die bayrischen Ingenieure haben lange an einer benutzerfreundlichen App zur Steuerung ihres Managers gefeilt. Ziel war es, den größten Nachteil herkömmlicher Raumthermostate zu beseitigen: Der heizManager soll zügig auf Veränderungen reagieren und schneller auf die optimale Temperatur regeln. Größere Temperaturschwankungen gilt es zu vermeiden.

Installation und Selbstversuch

Laut Angaben von controme unterscheidet sich die Verkabelung des intelligenten Temperaturreglers nicht von herkömmlichen Systemen und ist so ohne weitere Vorkenntnisse vom Elektriker zu installieren. Nachrüstung in Bestandsimmobilien ist daher ebenso denkbar wie das Anbringen in Neubauten.

Dass das Endprodukt funktioniert, testete der Geschäftsführer Michael Achatz seit 2011 nicht nur in seinem Eigenheim, sondern auch in weiteren Haushalten im Chiemgau.

Zukunftsmusik

controme ist bereits dabei, weitere Innovationen zu entwickeln. So soll beispielsweise noch in diesem Jahr die Wettervorhersage mit dem heizManager gekoppelt werden, um unter anderem sinnloses Aufheizen vor warmen Frühlingstagen zu verhindern. Das ambitionierte langfristige Ziel der Ingenieure: controme soll Standard und Synonym für hochwertige, aber bezahlbare Smart-Home-Lösungen werden.

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