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Pellworm bekommt ein Smart Grid

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Insel PellwormSmart Grid News / Pellworm. Die Insel Pellworm ist die drittgrößte nordfriesische Insel. Aufgrund ihrer Größe, des gut ausgebauten eigenen Stromnetzes und des fleißig vorangehenden Ausbaus erneuerbarer Energien auf Pellworm, eignet sich die Insel ideal, um zahlreiche Aspekte künftiger Smart Grids in einem lokal begrenzten Raum zu testen. Genau das plant jetzt der Energieversorger E.ON, der verkündete, auf Pellworm werde man alle Komponenten des intelligenten Stromnetzes installieren und so heute schon die Energiezukunft von morgen testen.

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Vorausgegangen war eine Machbarkeitsstudie der Fachhochschule Westküste, der Schleswig-Holstein Netz AG sowie des Fraunhofer-Anwendungszentrums Systemtechnik (AST). Bislang seien lediglich einzelne Kombinationen untersucht worden, hieß es. Die Komplettbetrachtung nun auf Pellworm sei neu. „Und dies gilt nicht nur für die eigentlichen Energieflüsse, sondern auch für die notwendigen Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den einzelnen Systemkomponenten“, sagte Prof. Reiner Schütt von der FH Westküste.

Pellworm erzeugt 22.000 MWh sauberen Strom

Pellworm erzeugt pro Jahr 22.000 Megawattstunden Strom durch Wind- und Sonnenenergie. Kurios: Während die Bewohner der Insel nur ein Drittel des Stroms verbrauchen, schafft es die Insel bislang nicht, unabhängig vom Stromnetz auf dem Festland zu sein: Wenn es dunkel wird oder kaum Wind weht, reicht der produzierte Strom für den dann wichtigen Moment nicht aus. Im ersten Schritt soll Pellworm daher nun einen Stromspeicher bekommen. Durch die intelligente Steuerung entsteht dann das Smart Grid.

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