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LG und Panasonic produzieren 4680er, mehr Elektroautos & Auto-Rohstoffbedarf im Vergleich

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Die wichtigsten Cleantech News vom 3. März 2021 – präsentiert von Cleanthinking.de.

Batterien: LG produziert Tesla’s 4680er-Zellen in Südkorea

Am Battery Day hat Tesla im vergangenen Herbst seine neuen Batteriezellen präsentiert. Schon damals war die Aussage, dass die Kalifornier möglichst viele Zellen von Zulieferern beziehen wollen – aber gleichzeitig auch die Massenfertigung in Fremont, später in Texas und Grünheide planen. Doch die Pilotfertigung geht noch nicht so gut von der Hand, dass bereits Entspannung erkennbar wäre.

Daher die gute Nachricht aus Tesla-Sicht: LG Energy Solutions hat vor kurzem damit begonnen, eine Pilotproduktionslinie für Tesla 4680-Batterien zu bauen, so ein Bericht der südkoreanischen Medien. Das Unternehmen baut derzeit einige Produktionslinien in seinem Werk in Ochang um, und die Montage- und Galvanisierungsanlagen wurden bereits installiert.

Neben LG arbeitet auch Panasonic an einer Pilotproduktion im Werk in Osaka. Derzeit scheint ein Wettrennen entbrannt: LG will die Pilotlinie fertigstellen, bevor Panasonic mit der Massenproduktion von Batterien beginnt, so electrek.

Finanzen: Chevron gründet 300-Millionen-Fonds

Der Venture-Arm von Chevron hat einen 300-Millionen-Dollar-Fonds für kohlenstoffarme Technologien aufgelegt. Der Future Energy Fund II ist der zweite Fonds des Öl- und Gaskonzerns, der auf Kohlenstoffabscheidung, neue Mobilität, Energiespeicherung und andere saubere Technologien abzielt.

Der 100-Millionen-Dollar-Future-Energy-Fonds I unterstützte 10 Unternehmen, darunter die Technologiefirma Blue Planet für Kohlenstoffabscheidung, das Elektrofahrzeug-Ladenetzwerk ChargePoint und Spear Power Systems, das Lithium-Ionen-Batteriespeicher herstellt.

Chevron Technology Ventures, der Venture-Arm von Chevron, hat seit 1999 acht Corporate Venture Funds aufgelegt. Mehr dazu bei ImpactAlpha.

Windenergie: 187 Meter hohe Vestas-Windkraftanlagen nehmen Betrieb auf

Ein großer Windpark vor der Ostküste Großbritanniens mit riesigen Turbinen hat seinen ersten Strom produziert und ist das jüngste Beispiel dafür, wie die Technologie in diesem Sektor an Bedeutung gewinnt.

Der Offshore-Windpark Triton Knoll mit einer Leistung von 857 Megawatt (MW) wird in der Lage sein, das Äquivalent von mehr als 800.000 Haushalten in Großbritannien mit Strom zu versorgen, sobald er vollständig in Betrieb ist. Für die Entwicklung werden 9,5-MW-Turbinen von Vestas eingesetzt, die eine Spitzenhöhe von rund 187 Metern haben. Das berichtet CNBC.

Elektroauto: 9,6 Prozent Elektroautos im Februar

Bei den PKW-Neuzulassungen in Januar und Februar zeigt sich in Deutschland ein eindeutiges Bild: Fast alle Marken, die überwiegend Verbrenner verkaufen, verlieren. Tesla hingegen gewinnt prozentual sehr deutlich hinzu, wenngleich die absolute Zahl von 1.918 verkauften Fahrzeugen auch nicht besonders großartig ist.

Insgesamt wurden 18.278 neue Elektro-Pkw in Deutschland erstmalig zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das ein Plus von 124,2 Prozent. Der Marktanteil lag im Februar bei 9,4 Prozent.

Rohstoffe: Verbrauch von Verbrenner und Elektro im Vergleich

Während seiner Lebenszeit verbrennt ein konventionelles Auto im Schnitt 17.000 Liter Benzin oder 13.500 Liter Diesel, zeigt eine neue Studie. Würde man Ölfässer aneinander, ergäben sich ein 70 bis 90 Meter hoher Turm. Die Metalle, die in Batteriezellen für E-Fahrzeuge verwendet werden, wögen dagegen etwa 160 Kilogramm. Berücksichtigt man das Recycling der verwendeten Materialien, gingen für eine durchschnittliche Batterie etwa 30 Kilogramm Metalle verloren, was der Größe eines Fußballs entspricht, berichtet heise.de.

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