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Sauber in die Zukunft

Mehr Geld für Wallboxen, Dekarbonisierung und Wasserstoff per Pipeline aus Saudi-Arabien

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Die wichtigsten Cleantech News vom 1. März 2021 – präsentiert von Cleanthinking.de.

Table Of Contents

Wallbox: Scheuer stockt Wallbox-Förderung auf

Einen Überblick über die Wallbox-Förderung gibt es hier bei Cleanthinking. Bislang standen dafür 300 Millionen Euro zur Verfügung – Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat das Budget nun um 100 Millionen Euro aufgestockt.

Der Erfolg des Konzepts ist eindeutig: 300.000 Wallboxen wurden in drei Monaten bestellt: „Da ein Großteil aller Ladevorgänge daheim stattfinden wird, fördern wir Mietern, Eigenheimbesitzern und Vermietern den Einbau privater Ladestationen mit 900 Euro Zuschuss vom Bund“, so Andreas Scheuer. Mehr Infos dazu auch in unserem Wallbox-Ratgeber rund um Vorteile und Nachteile der Wallboxen.

Dekarbonisierung: Biologische Methanisierung für die Zement- und Kalkindustrie

Wie können die Zement- und Kalkindustrie sauberer werden? Mit der Reduktion der CO2-Emissionen beschäftigt sich das Münchener Cleantech-Startup Electrochaea. In unserem Beitrag haben wir berichtet, wie das Unternehmen seine Technologie der biologischen Methanisierung einsetzen will, um ein Werk zur Kalkherstellung in Belgien sauberer zu machen – Mikroorganismen sorgen für Dekarbonisierung.

Klimawandel-Studie: Golfstromsystem kraftlos

Das Golfstromsystem ist so schwach wie seit mindestens 1.000 Jahren nicht mehr. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern aus Irland, Großbritannien und Deutschland, die in Nature Geoscience veröffentlicht wurde. Die Folgen könnten dramatisch sein – insbesondere Wetterextreme werden häufiger. Der Winter dieses Jahr möglicherweise ein Vorbote. Die ganze Studie zusammengefasst hat zeit.de.

Klimawandel: Eisberg bricht vom antarktischen Schelfeis ab

Ein Eisberg, mehr als 20 Mal so groß wie Manhattan, ist vom antarktischen Schelfeis abgebrochen. Das zeigt, wie der Klimwandel voranschreitet – und wie wichtig es ist, jeden Schritt zu unternehmen, die weitere Erderwärmung zu verhindern.

Der gigantische Eisberg misst etwa 490 Quadratmeilen (1,270 Quadratkilometer) und ist fast 500 Fuß (150 Meter) dick, nach der British Antarctic Survey. Die BAS-Wissenschaftler haben eine Luftaufnahme davon gemacht, die Sie sich unten in einem Video ansehen können, das unheimlich an die eine Szene am Anfang von „The Day After Tomorrow“ erinnert. Mehr dazu bei Gizmodo.

Wasserstoff: Per Pipeline aus Saudi-Arabien nach Europa?

Der Energieminister Saudi Arabiens hat sich jetzt sehr offen gezeigt, Europa grünen Wasserstoff auch per Pipeline zu liefern, wenn das wirtschaftlich darstellbar ist. Außerdem werde sein Land in Kürze zeigen, zu welch geringen Kosten es Sonnenenergie produzieren könne, so Abdul Aziz in Arab News. Angesichts der Debatte um Nordstream 2 und der bisher vorhandenen technologischen Barrieren, die es kaum möglich erscheinen lassen,

Wasserstoff ohne größere Verluste per Pipeline über Tausende Kilometer zu transportieren, erscheint das Vorhaben eher unwahrscheinlich. Wenngleich es zur deutschen Wasserstoffstrategie passen würde.

Plug Power und SK Group: 1,6 Milliarden für Asiens Wasserstoffwirtschaft

Unterdessen hat sich die SK Group mit 1,6 Milliarden Dollar am Brennstoffzellen-Spezialisten Plug Power beteiligt. Der Deal ist mittlerweile abgeschlossen. Ziel der beiden Partner: Aufbau der Wasserstoffwirtschaft Asiens.

Die bereits im Januar bekannt gegebene Partnerschaft umfasst auch Pläne zur Gründung eines neuen Joint-Venture-Unternehmens, mit dem sie bis 2023 eine Gigafactory in Korea errichten wollen, berichtet h2-view.com.

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