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Rivian konzentriert Engineering verstärkt in Irvine in Kalifornien

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Elektroauto-Pionier Rivian will Reise-Emissionen reduzieren und Engineering-Teams an einem Standort zusammenführen.

Der amerikanische Elektroauto-Pionier Rivian, der einen ähnlichen Hype erlebt wie Tesla oder Nikola, konzentriert einen Großteil seiner US-Aktivitäten am Standort in Kalifornien. Heute sind ungefähr 1.000 der 2.300 Beschäftigten bei Rivian in Kalifornien basiert, weitere 750 in Michigan. Mit dem Ziel, Arbeitsabläufe im Engineering zu verbessern und Reiseaktivitäten zu reduzieren, hat sich das Cleantech-Unternehmen für Kalifornien als zentralen Standort entschieden.

Das ist bemerkenswert, weil Tesla CEO Elon Musk Kalifornien zuletzt im Streit um Werkschließungen drohte, dem Bundesstaat den Rücken zuzukehren, und den Kern der Belegschaft nach Texas und Nevada zu verlagern. In Texas, in der Nähe von Austin, wird aller Voraussicht nach die nächste Tesla-Fabrik entstehen – dort soll der Cybertruck gebaut werden.

In Fremont, also Kalifornien, hingegen, will Tesla ein bislang unter Geheimhaltung stehendes Gebäude („Projekt Roadrunner“) für den Aufbau einer Batteriezell-Fertigung nutzen. Dazu sollen zwei zusätzliche Ebenen in das Gebäude eingezogen werden, berichtet electrek.co. Der Battery Day findet nun übrigens am oder nach dem 15. September statt. Hierbei sind auch Touren durch die Tesla-eigene Zellfertigung vorgesehen. Lesen Sie auch: Battery Day: Musks Trümpfe für Teslas Zukunft

Aber zurück zum Pickup-Konkurrenten Rivian: Der möchte all seine Fahrzeuge in Normal im Bundesstaat Illinois herstellen. Der Standort in Kalifornien ist in Irvine. Im vergangenen Januar investierte Rivian fast 30 Millionen Dollar in sein künftiges Werk, nachdem es das Werk 2017 für 16 Millionen Dollar gekauft hatte. Aber jetzt scheint es, als hätten sie zwei Pachtverträge für mehr als 23.000 Quadratmeter im Bezirk Orange County (Kalifornien) unterzeichnet.

Tesla, Nikola, Rivian oder Ford, GM? Wer gewinnt das Pickup-Rennen?

Das Rennen um die Vorherrschaft im künftigen Pickup-Markt nimmt immer dynamischere Züge an. Neben den genannten Unternehmen sind natürlich auch Ford oder GM verstärkt im Rennen um die elektrifizierten Fahrzeuge dabei. Derzeit könnte Nikola-CEO Trevor Milton einer der Ersten sein, der auf den Markt kommt. Der Unternehmer will in den kommenden 72 Stunden seinen Pickup Badger vorstellen.

Lesen Sie auch: Elektro-Pickups: Rivian sammelt weitere 1,3 Milliarden US-Dollar ein

Worthy
Quelle motorillustrated.com

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