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Platio und Tesla: Design und Einfachheit bringen solare Revolution voran

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Cleantech-Unternehmen Platio und Tesla Energy gehen die nächsten Schritte im Solarmarkt.

Herausragendes Design einerseits und funktionale Solarstrom-Erzeugung andererseits: Mit der solaren Disruption kommen mittlerweile auch Lösungen, die doch eher unschöne Dächer mit einzelnen Solarmodulen vergessen machen. Während Tesla Energy neben dem Design seines Solarglas-Daches vor allem an der Wirtschaftlichkeit schraubt, kommt das ungarische Cleantech-Unternehmen Platio Solar mit einer wirklich schönen Lösung an den Start.

Platio hat ein neuartiges Solarpflaster entwickelt, das beispielsweise für Plätze in Innenstädten, für Yacht-Häfen, Einkaufszentren oder Wohnhäuser geeignet erscheint. Der besondere Belag wird mit Niederspannung betrieben und kann mit Solarziegeln, die begehbar sind, installiert werden. Diese nennen sich Platio Solar Pavers. Sie bestehen aus rutschfestem, gehärtetem Hartglas, einer Solarzellenanordnung und einer Schicht aus recyceltem Polymerverbundstoff.

Die 34x34x6,1 cm große Fliese hat vier 15,6×15,6 cm große Zellen für jedes Modul und eine Antireflexionsbeschichtung aus Siliziumnitrid. Die polykristalline Version der Zelle hat eine Nennleistung von 158 Watt pro Quadratmeter und bringen einen Wirkungsgrad von 18,6 Prozent, verkündet Platio. Die monokristalline Version hat eine Ausgangsleistung von 186 Watt pro Quadratmeter und einen erstaunlichen Zellwirkungsgrad von 22,0 Prozent.

Je nach Lieferant kostet eine Einheit der Solar Paver von Platio zwischen 50 und 80 Euro – das Unternehmen wirbt damit, mit seinen Produkten im Gegensatz zu manch anderer Lösung, die nach wie vor im Prototyp-Status sei, lieferfähig zu sein. Produziert werden die solaren Pflastersteine in Ungarn – in vier verschiedenen Farbvarianten.

Um die größtmögliche Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Kräfte zu erreichen, ähneln die Elemente eher der Konstruktion von Pflastersteinen als von Solarpaneelen, so das Unternehmen. Obwohl das Produkt eher für Fußgängerzonen als für Straßen vorgesehen sei, könne es auch die Last von Fahrzeugen abfedern.

Platio Installation im Video

Tesla verspricht günstigste Solar-to-go-Preise der USA

Während das Beispiel Pavio zeigt, wie einfach Solar-Integration etwa als Ersatz für Pflastersteine geworden ist, will Tesla mit seiner Energy-Unit nun in den USA richtig durchstarten. Das Cleantech-Unternehmen versprocht die günstigsten Solar-Preise für „Solar-to-go“-Anlagen in den USA – und gibt sogar eine Garantie dafür, dass niemand anders günstiger anbieten kann.

Demnach sei die durchschnittliche Systemgröße jetzt um ein Drittel günstiger als der Branchendurchschnitt, verspricht Tesla Energy.

Wer ein solches Tesla-System beispielsweise in Kalifornien erwerbe, verdiene sein Geld innerhalb von sechs Jahren zurück durch das Absinken der eigenen Stromrechnung. Über die Lebensdauer sei ein Verdienst von 88.000 Dollar möglich. Tesla hat nach eigenen Angaben viele Kleinigkeiten geändert, um diese Preise möglich zu machen. Beispielsweise wurde die Bestellung online vereinfacht. Außerdem auch der Installationsprozess.

Daneben nutzt Tesla intern eigene Software, um automatisiert den besten Platz für den größtmöglichen Energieertrag herauszufinden. Weiterhin werde in die Weiterentwicklung der Solarmodule investiert, um deren Effizienz zu steigern. Dazu hat Tesla die Kombination Solar mit Speicher vom Typ Powerwall erheblich vereinfacht.

Die beiden Beispiele Platio Solar und Tesla Energy zeigen, wie sich der Solarmarkt weiterentwickeln muss, um die solare Revolution voranzutreiben. Gerade diese beiden Innovatoren drehen an den Schrauben Design einerseits und Einfachheit andererseits. Das sind neben der Effizienz wichtige Entscheidungskriterien für künftige Kunden.

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