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Powerpack: Dritte Großbatterie von Tesla in Australien

Zusammen mit dem französischen Cleantech-Unternehmen Neoen folgt in Kürze das größte Powerpack-Projekt in Queensland

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Tesla ist mit seinen Powerpack genannten Industrie- bzw. Ulility-Lösungen weiter erfolgreich. Nach den ersten beiden Powerpack-Installationen von Tesla Energy, über die wir bereits berichteten, kommt jetzt offenbar ein weiteres, deutlich größeres Projekt dazu. In weiten Teilen Australiens ist das Stromnetz derzeit instabil, die Preise für Energie hoch. Zwar wird zunehmend auf Erneuerbare Energien gesetzt, es mangelt aber an Speicherlösungen. Für Tesla Energy und das Powerpack ein wundervoller Markt.

Energie und Tesla News / 10.1.2018. Das erste Powerpack-Projekt des Cleantech-Unternehmes hatte große mediale Aufmerksamkeit erfahren. Der Grund: Ausgangspunkt war eine Twitter-Konversation, in der Elon Musk versprach, das Projekt in 100 Tagen zu realisieren oder aber die Powerpacks kostenlos zu liefern. Musk hielt sein Versprechen. Anschließend reagierte die Großbatterie sehr schnell, als ein Kohlekraftwerk vom Stromnetz ging. Auch diese Aktivität im Millisekundenbereich und scheller als andere Reserverkraftwerke erregte Aufmerksamkeit.

Drittes Powerpack-Projekt in Queensland

Das zweite Projekt wird etwas kleiner sein. Aber Projekt Nummer 3 steht ebenfalls bereits in den Startlöchern. Nach South Australia und Victoria kommt offenbar mit Queensland ein dritter Bundesstaat auf den Geschmack. Wie bei den ersten beiden Projekten soll auch dieses Vorhaben auf der Partnerschaft mit dem französischen Windprojektierer Neoen basieren. Neoen plant gerade einen großen Windpark in Queensland möchte dafür Tesla’s Powerpack als Unterstützung.

In Queensland gebe es großen Bedarf für entsprechende Speicherlösungen sagte Garth Heron von c in einem Interview mit Bloomberg kürzlich. Zwar wurde die genaue Größe des dritten Powerpack-Projekts nicht genannt – Berichten zufolge könnte es sich um eine Großbatterie mit 100 Megawatt / 129 Megawattstunden handeln.

Allerdings, so berichtet electrek: Für diese Projekte verwendet Tesla keine Zellen von Panasonic aus der Gigafactory, sondern hat einen speziellen Deal mit Samsung ausgehandelt. Ob das nur für die ersten beiden Projekte galt, wir man sehen. Sinnvoll ist es jedenfalls, denn ein solch großes Projekt würde einen gewichtigen Teil der Gigafactory-Produktion blockieren – die ja eigentlich für die Produktion des Tesla Model 3 gedacht ist.

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