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Q-Cells: Gläubiger entscheiden sich für Verkauf an Hanwha

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Wie Q-Cells soeben mitteilte, hat sich die Gläubigerversammlung in Dessau-Roßlau erwartungsgemäß für das Angebot der südkoreanischen Hanwha Gruppe entschieden. Der Kaufvertrag war bereits am 26. August unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gläubiger geschlossen worden. Diese 47 Gläubiger-Parteien stimmten soeben dem Kauf- und Übertragungsvertrag zu.

Cleantech News / Dessau-Roßlau. Auf der Basis des Kauf- und Übertragungsvertrages, der noch unter aufschiebenden Bedingungen, u.a. Kartellvorbehalt, steht, ist nach Angaben von Q-Cells damit zu rechnen, dass auf die Insolvenzforderungen im Rang des § 38 InsO eine Insolvenzquote von mindestens 20 Prozent ausgeschüttet werden kann. Parallel dazu lagen der Insolvenzverwaltung noch weitere Angebote in Bezug auf den Erwerb des Geschäftsbetriebs der Q-Cells SE vor. Insoweit fehlte es allerdings bislang an konkreten bzw. finalen Angeboten des Bieters.

„Keine Ausschüttungen an Aktionäre“

In seiner Stellungnahme verweist Q-Cells ausdrücklich darauf, dass die Aktionäre der Q-Cells SE aus den Erlösen des M&A-Prozesses weder Ausschüttungen noch sonstige, nennenswerte Vermögensvorteile erhalten werden. Dieser Satz dürfte dazu geführt haben, dass panische Verkäufe der Q-Cells Aktie an den deutschen Börsen begannen: Das Papier stürzte innerhalb weniger Minuten um 11 Prozent ab und notiert aktuell bei 12,9 Cent (Stand: 15:45 Uhr). Für die Aktionäre der Q-Cells ist der Verkauf an Hanwha keine gute Nachricht.

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