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Ressourceneffizienz: Regenwassernutzung

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Der effiziente Einsatz von Ressourcen  ist ein wichtiges Thema, das nicht nur Industrie und Gewerbe, sondern auch den privaten Alltag betrifft. Potenzial liegt beispielsweise in der Nutzung von Trinkwasser. Mit dem hochwertigen Lebensmittel wird teilweise verschwenderisch umgegangen. Dabei kann durch die Nutzung von Regenwasser – ergänzend zu moderner und wassersparender Sanitärtechnik – bares Geld gespart werden. Denn, wie die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V.  mitteilt, wird in Deutschland täglich eine riesige Menge Grundwasser gefördert und von Haushalten, kommunalen Einrichtungen sowie Gewerbe und Industrie genutzt, um nach Gebrauch auf dem schnellsten Weg über die Kanalisation und der Kläranlage abgeleitet zu werden. Dabei könnte in vielen Fällen auf die Nutzung von Regenwasser zurückgegriffen werden.

Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V.
Quelle: Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V.

CleanTech & Ressourceneffizienz News / Karlsruhe. Dieser Meinung sind unter anderem Karlsruher Grünen. Die Gemeinderatsfraktion widmet sich daher dem Thema Trinkwassereinsparungen durch Brauch- und Regenwassernutzung in einer öffentlichen Gemeinderatsanfrage, wie es in einer Pressemitteilung heißt. „In vielen Fällen lässt sich der Einsatz von Trinkwasser ohne Komfortverzicht durch Brauch- beziehungsweise Regenwasser ersetzen“, so Fraktionssprecherin Bettina Lisbach in der Pressemitteilung.

Zur Umsetzung fehle allerdings oft die erforderliche Ausstattung an Auffangsystemen und Brauchwasserleitungen im öffentlichen und auch im privaten Bereich. Private Haushalte könnten beispielsweise durch den Einbau von Zisternen einen Beitrag zur Trinkwassereinsparung leisten. Auch bei gewerblichen Großabnehmern liegen durchaus Einsparpotenziale. „Interessant wäre beispielsweise der Umgang mit Trinkwasser im Bereich von Golfplätzen, bei Baustellen oder in den Betrieben selbst“, so die Grüne Stadträte. Auch im Bereich der Fahrzeug- oder Straßenreinigung könnte Trink- statt Regenwasser genutzt werden.

Erste Schritte zum verantwortungsvollen Umgang durchgesetzt

Wassersparende Geräte im Haushalt haben sich bereits etabliert. Einen wichtigen Beitrag hierzu leisteten die Verbraucher selbst. Da deren Nachfrage nach entsprechenden Geräten gestiegen ist, entwickelte und präsentiert die Industrie zunehmend entsprechende Lösungen. Wie die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. berichtet, reduzierte sich dadurch beispielsweise der durchschnittliche Wasserverbrauch von Waschmaschinen von 140 Liter pro Waschgang 1970 auf 60 Liter 1992 und bei den neuesten wassersparenden Geräten sogar auf unter 50 Liter.

Wassersparende Sanitärtechnik

Wichtige Entwicklungen, um Trinkwasser sparen zu können, stammen auch aus dem Bereich Sanitärtechnik. So berichtet die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V., dass durch den Einsatz moderner Toilettenspülkästen, die nur 4 bis 6 Liter pro Spülgang gegenüber 9 bis 12 Liter pro Spülgang bei älteren Modellen benötigen, der Verbrauch halbieren. Auch wassersparende Druckspüler mit einer 3- und 6- Liter-Taste sind mittlerweile im Handel erhältlich. Durch den Einsatz von Durchflußbegrenzern lassen sich in einem 4-Personen Haushalt 12 bis 15 Liter täglich einsparen.

Regenwasser in den Alltag integrieren

Regenwasser zu sammeln, um es in trockenen Perioden nutzen zu können ist ein Gedanke, so alt wie die menschliche Kultur. Die Möglichkeit, das gesammelte Wasser im Haushalt zu nutzen, setzt sich zunehmend durch. Dieses ökologische Bewusstsein kann sich wirtschaftlich lohnen. Schließlich ist nicht in allen Anwendungsbereichen Trinkwasserqualität erforderlich. Eine Regentonne für die Gartenbewässerung ist eine einfache Möglichkeit Geld und Trinkwasser zu sparen. Die Produkte gibt es zunehmend in verschiedenen Designs, die sich in die Gartengestaltung einfügen. Regenwasserbehälter von Edingershops zeigen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, Produkte und Designvarianten.

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