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RheinEnergie installiert 30.000 Smart Meter in Köln

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OB Jürgen Roters will Köln zur SmartCity Cologne machen
OB Jürgen Roters will Köln zur SmartCity Cologne machen (Quelle: Stadt Köln)

Cleantech & Smart Metering News / Köln. Wenn es nach Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters geht, soll Köln in den kommenden Jahren zur grünen Vorzeige-Großstadt in Deutschland, ja zur SmartCity Cologne, werden. Ein erster Schritt auf dem Weg dorthin ist die Installation von 30.000 Smart Meter durch den Energieversorger RheinEnergie. Das Cleantech-Unternehmen hat damit begonnen, 350 größere Wohnhäuser mit smarten Zählern auszurüsten, die nicht nur Stromdaten, sondern auch Daten zum Gas-, Wärme- und Wasser-Verbrauch aufnehmen können. Projektpartner für die IT ist die SAP AG.

Es ist das erste Pilotprojekt, in dem ein Energieversorger in größerem Umfang ein Smart-Meter-System für alle Energiesparten (Strom, Gas, Wärme) und Wasser in tausende Haushalte bringt. Bevor das aktuelle 30.000er-Projekt startete, hat das Unternehmen rund zwei Jahre lang verschiedene technische Komponenten (Smart-Meter, Datensammler, Kommunikationstechnik) und vertriebliche Angebote in mehreren hundert Kölner Häusern und mit innovationsfreudigen Kunden getestet.

Durch den Aufbau des regionalen Smart Grid mithilfe der Smart Meter steigt die Datenmenge immens: Allein in Köln steigt die Zahl von gegenwärtig rund zwei Millionen auf künftig 50 Milliarden Datensätze für Energie und Wasser. Die Fähigkeit, diese großen Datenmengen zu verarbeiten, wird zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Zur Verarbeitung dieser Datenmengen setzen die Stadt Köln und RheinEnergie auf die Lösungen von SAP.

Was mit smarter Technik darüber hinaus bereits heute machbar ist, wollen die RheinEnergie und die Stadt Köln in einem gemeinsamen Projekt zeigen. Im Zuge des Projekts SmartCity Cologne soll eine Energiestraße entstehen – mit einer Ladestation für Elektrofahrzeuge, dimmbaren Straßenlaternen und klimaschonend versorgten Häusern – alles mit smarter Technik versehen. Das Projekt soll darüber hinaus eine Plattform für alle Kölner Einzelprojekte sein, die zur Minderung von CO2 beitragen.

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