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Ridetronic: Cleantech-Startup macht Cityräder unsichtbar zum E-Bike

In der Prosieben-Show "Das Ding des Jahres" beeindruckt das Ridetronic-Team die Jury mit dem Tronicdrive - E-Bike nachrüsten leicht gemacht?

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Ist dieses „Ding des Jahres“ ein großer Meilenstein für Design und Funktionalität von Nachrüstsets für E-Bikes und klassische E-Bikes selber? Bislang haben die Räder mit Elektroantrieb eher ein verstaubtes Image. Schon vor einer Weile beschäftigten wir von Cleanthinking uns daher mit dem Thema E-Bike nachrüsten – wie kann ich also mein klassisches Fahrrad zum E-Bike umfunktionieren? Ganz neu ist das, was Ridetronic bei der Prosieben-Show mit dem Tronicdrive vorstellte nicht (vergleiche unsere Pendix News). Die Besonderheit ist aber, dass der Antrieb kaum sichtbar ist.

Mobilität News. Damit verbindet das Cleantech-Startup Ridetronic aus München das beste aus zwei Welten: Das schicke Design bisheriger Fahrräder mit der sinnvollen Funktionalität einer Tretunterstützung bis zu 25 Kilometer pro Stunde. Ursprünglich vorgestellt haben die Gründer Tronicdrive im April 2017. Damals verkündete Ridetronic, mit dem Tronicdrive echte E-Bikes mit einem Gesamtgewicht von weniger als 13 Kilogramm möglich zu machen. Gründer des Unterehmens sind Maximilian Gassner, Thomas Janowski und Paul Klarhöfer.

Tatsächlich muss man genau hinschauen, um zu erkennen, was den umgerüsteten Prototypen von einem herkömmlichen Fahrrad unterscheidet. Gut versteckt und optimal integriert, befinden sich Akku und Antrieb in der Vorder- bzw. Hinterradnabe. Der Antrieb Tronicdrive ist direkt in das Vorder- und das Hinterrad integriert, braucht also keine breite Fläche im Mittelteil des Fahrrades. Ridetronic richtet sich an all diejenigen, die dem urbanen Verkehrschaos mit ihrem Fahrrad entgehen möchten und dabei dank innovativem Antriebskonzept zügig, unabhängig und entspannt von A nach B gelangen wollen. <Tronicdrive lässt sich am Lenker und mit der App bedienen

Ridetronic-App dient zur Einstellung des E-Bikes

Für eine smarte Antriebssteuerung hat das Start-up eine eigene App entwickelt, mit der sämtliche relevante Daten wie Akkustand, verbleibende Reichweite und Geschwindigkeit via Smartphone abgerufen und beliebige Fahrmodi eingestellt werden können. Die elektrische Unterstützung lässt sich so optimal auf die Bedürfnisse des Nutzers anpassen. Und: Je nach Situation kann er ein- oder ausgeschaltet werden. Der runde Akku soll für eine Reichweite von 60 Kilometern reichen und in 1,5 Stunden wieder aufgeladen sein.

Neben dem Nachrüstset, dessen Preis übrigens bei 1.500 Euro liegt, bietet Ridetronic mittlerweile auch ein Komplett-Bike zum Kauf an. Aktuell sind Vorbestellungen mit einem Sonderrabatt von11 250 Euro möglich auf der Webseite von Ridetronic möglich. Seine hochwertigen Komponenten verleihen dem Ridetronic E-Bike ein puristisches und sehr edles Design. Das Fahrrad wird mit verschiedenen Rahmengrößen und in unterschiedlichen Farben erhältlich sein. Optional kann zwischen einem Riemenantrieb oder einer Gangschaltung gewählt werden.

Ridetronic im Finale von „Das Ding des Jahres“

Der Antrieb Tronicdrive ist übrigens nicht für das eigenständige Nachrüsten gedacht, sondern soll vom Fahrrad-Fachhändler des Vertrauens eingebaut werden. Bei „Das Ding des Jahres“ hat es Ridetronic mit der Erfindung in das Staffelfinale geschafft, das Anfang März ausgestrahlt wird. Mehr zur Show und zu den Videos gibt es hier.

% S Kommentare
  1. Rainer sagt

    Nun wenn ich schaue dann steht da „Last updated 27. April 2020 „, dann gehe ich davon aus dass der Inhalt des Artikels auch aktualisiert bzw. für das Jahr 2020 „upgedatet“ wurde oder zumindest darauf hingwiesen wird dass der Inhalt veraltet ist! Vor allem frage ich mich in welchem Punkt wurde der Artikel denn upgedatet?

  2. Rainer sagt

    Ihr wisst hoffentlich dass euer Text in obigem Beitrag total veraltet ist?
    Das Modell 1 war im Jahr 2018 in der Sendung „Das Ding des Jahres“, zwischenzeitlich gibt es das Modell 2.
    Dieses Modell hat den Akku auch nicht mehr in der Vorderradnabe, sondern herausnehmbar im Rahmen!
    Und das Nachrüstset gab es bisher noch nie, außer in den Ankündigungen!
    Das liegt an irgendetwas wie Gewährleistungansprüchen mit denen die Firma konfrontiert würde und nicht abgesichtert wäre!

    1. Martin Jendrischik sagt

      Hallo Rainer, jeder Artikel hier hat ein Datum. Dieser ist vom 19. Februar 2018. Dementsprechend gibt der Artikel auch den entsprechenden Wissensstand wieder.

      Martin Jendrischik

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