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Rinspeed zeigt innovativen Kleinbus MicroMax beim Genfer Auto-Salon im März

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Wenn in Pressetexten Revolutionen ausgerufen werden, sorgt das bei erfahrenen Journalisten gemeinhin für Langeweile: Oft verbergen sich dahinter wenig innovative Technologien, die nur laut kreischend an den (uninformierten) Mann gebracht werden sollen. Ein wenig anders ist die Lage bei dem, was die Firma Rinspeed – bekannt für ihre designorientierten Mobilitätslösungen – im Rahmen des Genfer Auto-Salons im März vorstellen will. Rinspeed-Gründer Frank Rinderknecht hat einen Elektro-Bus im Gepäck, der microMAX genannt wird, ein wenig an „die mia“ von Edwin Kohl erinnert, aber besonders funktional sein soll. Per Smartphone soll es dank des intelligenten Konzepts möglich werden, einen microMAX in der Umegbung zu finden – und diesen als Alternative zu Bus und Bahn als urbanes Verkehrsmittel zu benutzen.

Rinspeed ElektrobusCleantech und Elektromobilität News / Genf. Menschen, die auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit sind, sollen herausfinden können, wo der nächste microMAX eigentlich gerade steckt. Ist er in der Nähe und noch ein Platz frei, kann das dem Fahrer mitgeteilt werden. Platz finden sollen im Elektrobus immerhin ein Fahrer, drei Mitfahrer sowie ein Kind oder ein Einkaufswagen. Ungewohnt ist der Anblick ins Innere:  Die Fahrzeughöhe von 2,2 Metern ermöglicht nicht nur bequeme und platzsparende Stehsitze, die mit Sicherheitsgurten ausgerüstet sind, sondern vor allem auch ein großartiges Raumgefühl mit wohnlichem Lounge-Charakter. Im Inneren hat der microMAX einen Kühlschrank und eine Kaffeemaschine.

Rinderknecht: „microMAX“ will potentielle Mitfahrer animieren, einzusteigen und mitzufahren, weil es eben äußerst bequem und unkompliziert ist.“ Und mit jedem Mitfahrer sinken CO2-Ausstoss und Fahrkosten – und selbst die Staus werden weniger.“ Die microMAX-Besitzer sind Mitglied in einer zeitgemäßen Mobilitäts-Gemeinschaft, in der alle microMAX-Fahrzeuge mit maximaler Flexibilität genutzt werden können: als Selbstfahrer, als regelmäßiger Pendler in Form von festen Fahrgemeinschaften, aber auch für spontane Mitfahrten und die Überbrückung von Teilstrecken mit Hilfe von mehreren „microMAX“-Teilnehmern.

Rinspeed MicroMax Innen
Rinspeed MicroMax

An der Entwicklung des Konzepts sind jede Menge hochkarätige Partner beteiligt, darunter:

  • A.T. Kearney Global Management Consultants
  • Continental Automotive Switzerland
  • Evonik Industries AG
  • HARMAN International, Inc.
  • J. Eberspächer GmbH & Co. KG
  • RTT AG
  • RWE
  • Technische Universität Ilmenau
  • The W.I.R.E.
  • TRW Automotive GmbH
  • Zürich Versicherung

Als Antrieb kommt ein 32kW-starker Elektromotor zum Einsatz. Dieser bietet ein Drehmoment von 130 Nm, beschleunigt den immerhin 1,38 Tonnen schweren Bus in acht Sekunden auf Tempo 100 und reicht für eine Spitzengeschwindigkeit von 95 km/h. Der Lithium-Polymer-Akku soll eine Reichweite von rund 100 km ermöglichen. Für Firmen (Paketdienste, Handwerksbetriebe, etc.) soll es eigene Aufbauten geben.

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1 Kommentar
  1. wqrt sagt

    „…in acht Sekunden auf Tempo 100 und reicht für eine Spitzengeschwindigkeit von 95 km/h.“
    😉

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