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KWK News: RWE-Tochter baut 50 MW-KWK-Kraftwerk in Schottland

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RWE Biomasse KWKDie britische RWE Innogy-Tochter, RWE npower renewables, hat mit dem Bau eines großen Biomasseheizkraftwerks in der schottischen Grafschaft Fife begonnen. Die Anlage – „Combined Heat and Power (CHP)“ – ist die Größte in Großbritannien und hat ein Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Pfund – das entspricht rund 235 Mio. Euro. Die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage wird in der Lage sein, eine installierte elektrische Leistung von 50 Megawatt zu liefern und bis zu 120 Tonnen Nutzdampf stündlich abgeben. Die Bauzeit soll rund zwei Jahre betragen. Während der Kosntruktion werden bis zu 500 Arbeitskräfte auf der Baustelle aktiv sein. Anschließend sollen 40 Vollzeit-Jobs für den Betrieb der KWK-Anlage entstehen.

Positiver Nebeneffekt: Die Anlage steht auf dem Gelände des Konzerns Tullis Russell und wird dazu beitragen, dass das Unternehmen 250.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen kann. Daher wird der Papierproduzent nun nach eigenen Angaben einer derjenigen weltweit, mit dem geringsten Carbon Footprint. Bisher wurde die Papierfabrik von einem etwa 60 Jahre alten Kohlekraftwerk mit Energie beliefert. Die neue Biomasseanlage von RWE npower renewables wird mit Rest- sowie Frischhölzern aus nachhaltiger Bewirtschaftung betrieben. Die schottische Regierung fördert das Projekt mit neun Millionen Euro.

RWE kooperiert bei dem anstehenden Bauvorhaben mit dem Technologiekonzern Metso (Finnland) und Aker Solutions (Norwegen). Metso wird die Kesselanlage sowie die Rauchgasreinigungsanlage liefern und errichten. Aker Solutions wird den Anlagenbau übernehmen. RWE ist Hauptauftragnehmer.

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