Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Werbung

Schaufenster Elektromobilität: NRW mit schlüssigem Konzept

0 42
Schaufenster Elektromobilität EnergieAgentur.NRW
Die Route der Elektromobilität bindet 50 Projekte ein. (Bild: EnergieAgentur.NRW)

CleanTech & Mobilität News / Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen bewirbt sich mit „Route der Elektromobilität“ und „Aachener Campusbahn“ beim „Schaufenster Elektromobilität“ der Bundesregierung.

„Wir wollen zeigen, dass Elektromobilität in der bevölkerungs- und verkehrsreichsten Region Deutschlands funktioniert“, erklärt NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger.

Dabei geht es eigentlich um viel mehr: Mit über zehn Millionen Einwohnern ist die Region Rhein-Ruhr der größte Ballungsraum Deutschlands und einer der wichtigsten Lebens-, Wirtschafts- und Wissenschaftsräume der EU. Entsprechend groß sind die Herausforderungen in Bezug auf eine funktionierende und gleichzeitig effiziente und umweltfreundliche Mobilität.

Zukunftsweisend: intermodale Konzepte aus E-PKW, ÖPNV und E-Bikes

Was Verkehrsexperten, Umweltverbände und vorausschauende Planer schon lange fordern könnte mit der „Route der Elektromobilität“ erstmals konsequent im Großballungsraum NRW mit über 10 Millionen Einwohnern umgesetzt werden: Die intermodale Verknüpfung aller Verkehrsträger.  So plant NRW eine umfassende Vernetzung. Vom ÖPNV mit dem Regionalexpress RE1 als verbindendem Glied, über Elektroautos und Lieferfahrzeuge in Flotten- und Sharing-Systemen, bis zu E-Bikes und Pedelecs für die letzten Kilometer.

Starke Partner aus Wirtschaft, Forschung und Kommunen

Insgesamt sollen 50 aufeinander abgestimmte Projekte mit einem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro entlang des Linienverlaufs des Regionalexpress1 (RE1) von Aachen über Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen/Bottrop und Bochum bis nach Dortmund umgesetzt werden. Beteiligt sind 175 starke regionale Partner – darunter Unternehmen wie Opel, Ford, Evonik, RWE und E.ON sowie international renommierte Forschungseinrichtungen wie die RWTH Aachen, die TU Dortmund, die Ruhr-Universität Bochum und das Fraunhofer Institut.

NRW setzt auf Vernetzung und Projektvielfalt

In der am dichtesten besiedelten Region Deutschlands sollen alle Aspekte der Elektromobilität demonstriert und erlebbar werden. So ist geplant insgesamt 2000 Elektrofahrzeuge zum Einsatz zu bringen und 600 Ladesäulen aufzustellen. Allein in den Innenstadtzonen der Städte Dortmund, Bochum, Essen und Köln sollen bis zu 1.000 E-Fahrzeuge eingesetzt werden. Auch der RE1 wird dabei selbst zu einem wichtigen Teil des Schaufensters. In den Steuerwagen der Züge soll es für Pendler und Radtouristen Ladestationen geben, an denen E-Bikes und Pedelecs während der Fahrt Strom nachtanken können.

Weitere Themen (Auswahl)

Entwurf und Test neuer Fahrzeugkonzepte und multi-modaler Mobilitätskonzepte, Intermodaler Personen-Verkehr in polyzentrischer Struktur, Elektromobilität im Fokus der Ordnungs- und Kommunalpolitik, Kommunales Mobilitäts- und Flottenmanagement, Das Pedelec – (Zweit)-Wagen der Zukunft?, E-Fahrzeuge in der mobilen Alten- und Krankenpflege, Gewerbeeinsatz: Citylogistik, Kontaktlose Batterieladung für Elektrofahrzeuge, Elektrische Minibusse im ÖPNV, E-Taxi-Shuttle, Renewable E-Mobility im Firmenfuhrpark.

Das könnte dir auch gefallen

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More