Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Werbung

Schott und Solland orientieren sich an der Natur

0 31

Solarmodule Sich an natürlichen Vorgängen in der Natur zu orientieren, ist für viele Technologie-Unternehmen auf der ganzen Welt ein profundes Mittel um bessere und effizientere Produkte herstellen zu können. Ein Beispiel: Pflanzenblätter wandeln Sonnenlicht in Energie um. Schott Solar und Solland Solar stellen jetzt auf der Intersolar 2011 ein Solarmodul vor, das an die Struktur eines Blattes erinnert: Als Attraktion sind die Module auf einem Tracker des Unternehmens GILDEMEISTER energy solutions zu sehen. Dieser richtet sich nach dem Stand der Sonne – ganz wie ein Blatt.

Ein rückseitenkontaktiertes Solarmodul

Im August soll die Fertigung der Blatt-Module starten: Es handelt sich um ein rückseitenkontaktiertes Solarmodul auf Basis der Sunweb-Technologie. Die multikristallinen Module sind mit 60 Zellen ausgestattet und ermöglichen mit bis zu 250 Wp eine höhere Energieausbeute als viele Konkurrenzprodukte. Die kompakte Modulfläche bietet eine bis zu zehn Prozent höhere Leistung pro Quadratmeter. Wegen der herausragenden Ästhetik dieses Premiummoduls ist es besonders für den privaten Aufdachbereich geeignet. Schott nennt dies „Metal Wrap Through Technologie“.

Kooperation zwischen Schott Solar und Solland Solar

Mit der Kooperation zwischen SCHOTT Solar und Solland Solar begann eine echte Win-win Situation. SCHOTT Solar stellt seine jahrzehntelange Erfahrung in der Modulkonstruktion und -fertigung zur Verfügung sowie die Erfahrung für Modulqualitätstests. Mit der Sunweb-Technologie wird das Gemeinschaftsprojekt in puncto Zell- und Modultechnik durch Solland gestärkt. Entsprechend der hohen Qualitätsstandards beider Firmen ist die SCHOTT PERFORM MWT Serie von SCHOTT Solar und das SUNWEB Modul von Solland Solar mit einer linearen Leistungsgarantie von 25 Jahren ausgestattet.

Beide Unternehmen auf der Intersolar vertreten

Beide Unternehmen werden ihre Module auf der Intersolar Europe vorstellen. Hier werden die Module im Nachführsystem SunCarrier 70 der Firma GILDEMEISTER energy solutions installiert. Der kompakte Tracker passt die Modulfläche kontinuierlich dem aktuellen Sonnenstand an und erwirtschaftet so einen Mehrertrag von bis zu 40 Prozent im Vergleich zu fest installierten Anlagen. Auf der Intersolar ist der Tracker mit 48 Modulen und einer Gesamtleistung von 11,7 Kilowatt (48 x 245W) zu bestaunen. Dies entspricht einer Gesamtersparnis von etwa 12 000 Kilogramm Kohlenstoffdioxid pro Jahr und bis zu 60 000 gefahrene Kilometer pro Jahr für ein Elektrofahrzeug.

Das könnte dir auch gefallen

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More