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Schweizer Bundesrat beschließt Ausstieg aus Atomenergie

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Schweiz Atomenergie AusstiegDie Energiewende kommt in Bewegung: Während Siemens und Toshiba zumindest überlegen, aus der Atomenergie auszusteigen, treffen auch weitere Staaten entsprechende Maßnahmen. Die Schweiz will aus der Atomenergie aussteigen: Das hat der Schweizer Bundesrat gestern in einer mehrstündigen Sitzung beschlossen. Energieministerin Doris Leuthard sprach im Anschluss von einem „historischen Tag“ für die Schweiz. Die Landesregierung habe entschieden, dass die bestehenden Atomkraftwerke am Ende ihrer Betriebsdauer nicht ersetzt würden.

In einer Stellungnahme hat sich die „A EE Agentur für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ erfreut über den wegweisenden Schritt gezeigt. Der Einstieg in eine nachhaltige und wirtschaftsfreundliche Energieversorgung sei damit erfolgt. Nun liege es am Parlament, förderliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine konsequente Energiewende hin zu Stromeffizienz und erneuerbaren Energien innerhalb von zwei Jahrzehnten möglich machten. Wirtschaft und Wissenschaft einer fortschrittlichen Schweizer Energiebranche stünden bereit, ihre Beiträge zu leisten.

Die A EE, in der alle großen Branchenverbände der erneuerbaren und effizienten Energiebranche vereint sind und die rund 8.000 Schweizer Unternehmungen aus Industrie und Gewerbe vertritt, ist überzeugt, dass der vollständige Ausstieg aus der Atomenergie bis ins Jahr 2030 technisch und finanziell machbar ist – ohne Gefährdung der Versorgungssicherheit oder der Klimaziele.

Mit dem klaren Entscheid des Bundesrates ist das politische Bekenntnis zum Umstieg auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien erfolgt. Der Entscheid wird, sofern ihn das Parlament in der Sommersession bestätigt, für die Wirtschaft verbindliche und verlässliche Rahmenbedingungen festlegen. Dies ermöglicht die notwendige Planungs- und Investitionssicherheit für Private und Unternehmen, um ihren Beitrag zur Energiewende leisten zu können. Die investitionsfeindliche aktuelle „Stop-and-Go-Politik“ findet damit ein Ende, so die A EE.
(Mit Material von www.cleantechrelations.com)

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