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Shell Ventures investiert in Cleantech-Startup GreenCom Networks

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Finanzierungsrunde über zwölf Millionen Euro mit Shell, EEI, Centrica und E.ON

Das GreenCom Networks AG hat in einer neuen Finanzierungsrunde zwölf Millionen Euro erhalten. Damit will das Münchener Cleantech-Unternehmen die führende IoT-Plattform im digitalen Energiemarkt entwickeln. Angeführt wurde die Runde vom neuen strategischen Investor Shell Ventures. Die Niederländer sollen neben frischem Kapital auch Marktzugänge für die Software-Lösung von GreenCom Networks sicherstellen.

Auf seiner Energy IoT-Plattform vernetzt GreenCom dezentrale Energieanlagen für Unternehmen wie E.ON, RheinEnergie, Centrica oder ESB. Dazu zählen beispielsweise Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Ladestationen für Elektroautos – unabhängig von Hersteller und Gerätetyp. Letztlich soll damit eine führende Plattform für dezentrales Energiemanagement etabliert werden.

Neben Shell Ventures und dem japanischen Venture-Capital-Unternehmen EEI haben sich bestehende Investoren wie Centrica, E.ON Future Energy Ventures, Munich Venture Partners und SET Ventures an der Finanzierungsrunde beteiligt. Mit GreenComs Technologie können Endkunden einfach und bequem Energieerzeugung und -verbrauch managen, Kosten optimieren und Strom mit ihrer Community teilen – alles auf einer Plattform.  

Die IT-Lösung von GreenCom gilt als besonders skalierbar und sicher. Die Kunden können im Rahmen der Plattform neue, kundenzentrierte Dienstleistungen realisieren. Dazu gehören etwa Wärme als Dienstleistungen, Umsätze durch Flexibilitätsvermarktung, Energie Flatrates, dynamische Stromtarife, dezentrales Energiemanagement oder Energie Communities.

, kommentiert: „Mit Shell Ventures und EEI haben wir zwei ausgezeichnete Investoren gefunden, die eine klare Zukunftsvision antreibt. Shell bringt ausgiebige Erfahrungen im Bereich der dezentralen Energieversorgung mit und kann beeindruckende Investmenterfolge vorweisen. EEI, das einzige japanische Venture Capital Unternehmen mit einem Cleantech-Schwerpunkt, öffnet für GreenCom den japanischen Markt und verfügt über fundiertes Wissen über die Industrie und die Hersteller von dezentralen Energieanlagen in Japan; einem Markt mit fortschreitender Liberalisierung und hohen Wachstumsraten bei grüner Technologie.“ 

Christian Feisst, Geschäftsführer von GreenCom Networks

Ein konkretes Einsatzbeispiel für die GreenCom-Lösung ist ein Kölner Quartier mit 700 Appartments. Darin verknüpft und steuer GreenCom dezentrale Energieanlagen mit einer Kapazität von mehr als drei Megawatt – für RheinEnergie werden Photovoltaiksysteme, Batteriespeicher, Wärmepumpen, Heizschwerter, Wasserspeicher sowie Fernwärme und optimiert sämtliche Energieflüsse gemanagt.

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