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Siemens Energy testet neue 6-MW Windturbine SWT-6.0-120

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Siemens Windturbine SWT 6.0-120
Siemens Windturbine SWT 6.0-120

Windkraft News / Dänemark. Siemens Energy hat jetzt den ersten Prototyp seiner neuen Generation von Offshore-Windenergieanlagen im dänischen Høvsøre errichtet und den Testbetrieb aufgenommen. Die neue Windturbine vom Typ SWT-6.0-120 hat eine Leistung von sechs Megawatt und einen Rotordurchmesser von 120 Metern. Für den Transport des Siemens Maschinenhauses hat der dänische Transportspezialist Brande Maskintransport 22 Achslinien NICOLAS MHD eingesetzt, der von den norwegischen Partner-Unternehmen Statnett Transport und AS Maskintransport geliehen wurde.

Die neue SWT-6.0-120 Windturbine mit einer Leistung von sechs Megawatt (MW) und einem Rotordurchmesser von 120 Metern basiert auf der innovativen Direktantriebstechnik von Siemens. Mit einem Gesamtgewicht von weniger als 350 Tonnen für Maschinenhaus und Rotor setzt die 6-MW-Windenergieanlage neue Standards im Offshore-Windgeschäft, die sich auch positiv auf die Kostenstruktur auswirken werden.

Transport der SWT-6.0-120 eine haarige Angelegenheit

Transport Siemens WindturbineDer Transport war eine haarige Angelegenheit: Insgesamt mussten drei Brücken passiert werden – dadurch durfte die Straßen-Achslast 14 Tonnen nicht überschreiten. Diese Umstände sowie die Breite der Ladung machten die Verwendung von Plattformwagen mit stärkerer Rahmenkonstruktion und höherem Biegemoment notwendig. Der NICOLAS MHD verfügt über eine extrem robuste Bauweise und einen Gesamthub von 650 mm. Mit 36 Tonnen technischer Achslast ist der MHD Plattformwagen für den sicheren Transport großer Lasten ausgelegt und bietet durch die robuste Rahmenkonstruktion genügend Reserven, auch bei extremen Belastungen.

Im laufenden Kalenderjahr wird Siemens zusätzliche Prototypen der SWT-6.0-120 errichten und umfassende Testläufe fahren. Im Rahmen einer Vorserienfertigung werden in den kommenden zwei Jahren weitere Maschinen installiert, um die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit weiter zu optimieren. Die Serienproduktion ist für das Jahr 2014 vorgesehen.

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