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Smart Home-Komplett-Lösung für Energieversorger

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In dieser Woche findet in Essen die E-World 2013 statt. Innovationen und Fragen rund um Energieeffizienz sind ein zentrales Problemfeld, dem sich die Messe widmen wird. So werden beispielsweise intelligente Stromnetze als grundlegende Voraussetzung für die Energiewende in den Fokus der Messe gerückt. Ein Aussteller von vielen: GreenPocket. Das Kölner Unternehmen ist ein auf Smart Meter- und Smart Home-Software spezialisiertes StartUp, das Energieversorgern Applikationen anbietet, mit denen Verbraucher ihren Energieverbrauch steuern und nachhaltig optimieren können. Dr. Thomas Goette, CEO von GreenPocket, sprach mit uns über die Messe und intelligente Netze und  Wohnungen.

Allgemeine Infos: Smart Home – was ist das?

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CleanTech & Smart Grid News / Köln. Der Kölner Software-Spezialist GreenPocket wird sich auf der E-World Essen mit seiner schlüsselfertigen Smart-Home-Lösung für Energieversorger vorstellen. Das Komplett-Paket wird als White-Label-Produkt angeboten. Dabei ist das System nicht starr, sondern modular umsetzbar und flexibel. „Energiemessung und -verteilung gehören zum Basisgeschäft der Versorger“, erklärt Dr. Thomas Goette, „Ob sie aber das  Geschäftsfeld der Heimautomation in Eigenregie bedienen wollen, oder es Partnern überlassen werden, muss sich noch zeig
en.“ Die Möglichkeiten für derartige Dienstleistungen seien jedoch vielfältig und flexibel kombinierbar.

Flexibel und kombinierbar

Die Lösung zeichnet sich durch einen Software-Kern aus, der die Basis für eine Vielzahl unterschiedlicher Automatismen bildet. Zudem bestehen Schnittstellen zu gängigen Kommunikationsformaten und Hardware-Komponenten. Gateway, Aktoren und Sensoren können individuell ausgewählt und flexibel eingebunden werden. Ebenso können Smart Meter-Energieverbrauchsdaten von der Lösung abgebildet werden. Der GreenPocket-CEO erklärt: „Smart Home ist ein umfassendes Konzepts in dem noch viel Potenzial steckt. Der Verbraucher hat gern die Kontrolle über die eigenen vier Wände.“ Er glaubt, dass Smart Meter zukünftig nicht nur für Strom, sondern auch für Wasser und Wärme eine wichtige Rolle spielen könnten.

Einfache Bedienbarkeit

UnbenanntDie Lösung zeichnet sich laut Unternehmensangaben durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit aus. Räume und Geräte können gezielt gesteuert werden. Der Nutzer kann über eine bestimmte Technologie Programme individuell gestalten und Einstellungen effizient automatisieren. Ein einfaches Oberflächendesign ist auf das Wesentliche reduziert und zeigt dem Nutzer die wichtigsten Informationen über sein Zuhause an. Per Smartphone ist das Smart Home auch von unterwegs steuerbar.

Die mögliche Anbindung an einen Online-Shop ist eine weitere Besonderheit: Der Nutzer kann sein Smart Home über einen integrierbaren Onlineshop durch eine Auswahl an Hardware-Komponenten ergänzen und auf seine individuellen Bedürfnisse anpassen. Ein E-Commerce-Service an, von dem man sich eine gesteigerte Kundenzufriedenheit und -bindung erwartet. Shopkonzeption, die gesamte Logistik und Abrechnung der Produkte sowie die Kundenberatung übernimmt das Partnerunternehmen Grünspar.

Trotz aktueller Entwicklungen ist Goette der Meinung, dass noch eine Weile vergehen wird, bis die Zeit der Smart Meter endgültig gekommen ist: „Ich glaube, dass frühestens Ende 2014 mit einer flächendeckenden Umsetzung zu rechnen ist.“ Bis dahin werde sein Unternehmen die Entwicklung weiter verfolgen und innovative Produkte in Zusammenarbeit mit Marktakteuren entwickeln.

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