Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Smart Home mit iHaus: Bei Stau klingelt der Wecker früher

2 69

Im Bereich Smart Home zeichnen sich neue Trends ab. Immer klarer kristallisiert sich heraus: Es wird Spezialunternehmen jeweils für die Bereiche Software, Hardware und Plattformen geben. Übergreifende Apps wie Yonomi bündeln immer mehr Dinge und Sensoren in einer App. Damit sind sie als Lösung interessanter als die Einzel-Apps der Hardware-Anbieter. Die Hardware-Anbieter unterdessen buhlen um Kunden – und bringen reihenweise Rauchmelder, Kameras, Sensoren und andere Produkte auf den Markt. Und dann wären da noch die Plattform-Anbieter wie yetu. Mit iHaus gibt es jetzt eine neue übergreifende Software für das Internet der Dinge.

Smart Home iHaus App5. Dezember 2014. iHaus ist eine benutzerfreundliche Plattform und intelligentes selbstlernendes Vorschlagsmanagement, das zahllose Anwendungsszenarien für die zukünftige Nutzung in Haushalt, Beruf und Freizeit birgt. Es soll eine benutzerfreundliche Steuerungs-App für Jedermann sein.

Die Herstellermarke der einzelnen Geräte spielt dabei nach Angaben der iHaus-Entwickler keine Rolle. Integriert hat iHaus beispielsweise die Leuchten von Philips hue und Philips Friends of hue, SONOS-Multiroom-Systeme oder die iBeacones estinote und StickNFind. Auch iHaus will die Liste der kompatiblen  Geräte zügig ausbauen.

Mit der iHaus Plattform können unterschiedliche internetfähige Geräte und Dienste im Haus, Büro oder in der Freizeit vernetzt werden. So lassen sich weit mehr Anwendungsszenarien kreieren, als der bloße „Alles Aus“-Schalter, der Geräte wie Fernseher, Lampen oder Stereoanlage mit einem Befehl ausschaltet. Beispielsweise kann der Wecker über die iHaus Plattform mit Verkehrslage und Wetterbericht verknüpfen werden.

Ist der Weg zur Arbeit staufrei, lässt der Wecker den Nutzer noch etwas länger schlafen oder weckt ihn bei hohem Verkehrsaufkommen etwas früher – ein deutlicher Komfortgewinn im Alltag. Derartige Anwendungsszenarien entsprechen dem „Wenn-Dann-Prinzip“: Ein Gerät führt einen Befehl aus, weil ein anderes einen bestimmten Status eingenommen hat. Zum Beispiel kann sich die Lichtfarbe im Raum ändern, wenn die Türklingel betätigt wurde.

Die kostenlose iHaus App erkennt ohne zusätzliche Hardware automatisch IP-fähige Geräte im Netzwerk und fragt, ob sie eingebunden werden sollen. Die verschiedenen Geräteklassen, Hersteller und Dienste werden über einzelne Softwarebausteine in iHaus integriert. Die Verfügbarkeit dieser sogenannten „LINKITs“ wird nach und nach erweitert, so dass immer mehr Verknüpfungen möglich werden.

Jeder LINKIT kann 30 Tage kostenlos getestet werden. Die Preise für eine langfristige Nutzung beginnen bei 4,99 Euro. Für alle Nutzer, die sich die iHaus App bis Ende Februar 2015 herunterladen, sind die ersten LINKITs dauerhaft kostenlos.

Mehr Infos auch im Erklärfilm:

Das könnte dir auch gefallen
% S Kommentare
  1. Maximilian sagt

    Habe ich das so richtig verstanden: Mithilfe der iHaus-App kann ich alle IP-fähigen Objekte in meinen Haus koordiniert steuern? Wow. Die Smart-Home-Technologie ist mir zwar bekannt, aber wegen finanziellen Gründen habe ich mir in meinen Heim nur eine abgespeckte „Standardversion“ mit zentraler Regelung von Heizung und Beleuchtung der Räume angeschafft. Mit dieser Variante bieten sich weit mehr Möglichkeiten, außerdem lässt sich das System durch Kauf neuer App-kompatibler Produkte beliebig erweitern!

  2. Werner Brenner sagt

    Wenn ich mit der iHaus App den „Energieverbrauch meines Haushaltes direkt in Händen halte“, hoffe ich, dass recht schnell eines der Heiz-Produkte wie tado oder netatmo aufgenommen werden. http://1-gasvergleich.de/smart-home-heizung-thermostat/ Oder zumindest eine Schnittstelle…

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More