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Solar News: Millionen-Risiko bei Roth & Rau

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Der Solar-Spezialist Roth & Rau AG teilte heute im Rahmen einer Ad-Hoc-Mitteilung mit, dass ein außerplanmäßiger Abwertungsbedarf in Höhe von satten 12,5 Millionen Euro zum 31. Dezember 2010 besteht. Grund ist die mögliche Zahlungsunfähigkeit der SpectraWatt Inc., einem Solarzellenhersteller aus den USA und Kunden der Roth & Rau AG.

Aufgrund dieser akuten Notlage, kann die Roth & Rau AG die Umsatz- und Ertragsprognosen für 2010 nicht erreichen. Der Vorstand der Roth & Rau AG kündigte an, nach eingehender Prüfung eine neue Umsatz- und Ertragsprognose veröffentlichen zu wollen. Von Januar bis September erwirtschaftete das Cleantech-Unternehmen 189 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2009 waren es 198 Millionen Euro.

Das Unternehmen wurde als Roth & Rau Oberflächentechnik GmbH am 22.06.1990 mit anfangs 4 Mitarbeitern gegründet und 2001 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Ziel des Unternehmens war es, das von den Gründern Dr. Dietmar Roth, Dr. Bernd Rau und Dr. Silvia Roth während ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit an der Technischen Universität Chemnitz erworbene Know-how im Bereich der Plasmatechnologie zu vermarkten.

In den 90er Jahren hat Roth & Rau auf spezielle Kundenbedürfnisse zugeschnittene Plasmatechnologien für die Bearbeitung von Oberflächen in verschiedenen industriellen Branchen entwickelt und in entsprechende Anlagenkonzepte umgesetzt. Kunden waren vor allem Forschungseinrichtungen. Seit Ende der 90er Jahre beschäftigt sich Roth & Rau schwerpunktmäßig mit der Entwicklung und Fertigung von Plasmaprozesssystemen für die Photovoltaikindustrie.

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