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Solar-Krise: Nanosolar muss 60 Mitarbeiter in Luckenwalde entlassen

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Cleantech und Solar News / Luckenwalde. Nach Informationen der Märkischen Allgemeinen hat das amerikanische Solarunternehmen Nanosolar am Standort Luckenwalde 60 von 80 Mitarbeitern die mündliche Kündigung zum 31. März 2013 ausgesprochen. Über die Wirtschaftlichkeit und die Möglichkeit eines Fortbestehens des deutschen Werkes von Nanosolar hatte es seit einigen Monaten branchenweit Gerüchte gegeben, die nun scheinbar in der Kündigung eines Großteils der Mitarbeiterschaft mündeten. Eine Stellungnahme von Nanosolar bzw. dem Geschäftsführer des Standortes, Mirco Boldt, liegt bislang allerdings nicht vor.

Nanosolar TechnologieDiese Hiobsbotschaft zeigt wieder einmal, dass die Konsolidierung in der deutschen Solar-Industrie keineswegs abgeschlossen ist. Nanosolar galt bis 2011 neben Heliatek und Soltecture als einer der großen Hoffnungsträger für die Solarbranche in Ostdeutschland. Doch die Prozesse für gedruckte Solarzellen wie sie Nanosolar plant in den Griff zu bekommen, scheint kein leichtes Unterfangen zu sein. CEO von Nanosolar ist derzeit Karl Steigele: Steigele ist Diplom-Ingenieur (FH) der Produktionstechnik und hat an der Fachhochschule Heilbronn studiert. Zudem absolvierte er bei der Daimler Benz AG erfolgreich eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker.

Hoffnung für den Standort Luckenwalde gibt es dennoch: Es könnte ein neues Produkt am dortigen Standort gefertigt werden, heißt es. Für die Mitarbeiter, die demnächst ihre schriftlichen Kündigungen erhalten werden, kommt diese Hoffnung aber womöglich zu spät. Nanosolar ist bereits seit 2007 in Luckenwalde ansässig. Im September 2009 wurde die automatische Serienproduktion von Solarmodulen in Betrieb genommen. Die Hoffnung auf 200 langfristige Arbeitsplätze erfüllte sich jedoch leider nicht.

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