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Solar News: Dyesol beschleunigt Wachstum und Internationalisierung

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Dyesol HeaderPositive Solar News gibt es vom australischen StartUp Dyesol immer wieder reichlich. So wurden zuletzt einige Joint Ventures mit namhaften Unternehmen verkündet – und es ranken sich Gerüchte, Dyesol würde demnächst mit BMW beim Bau eines modernen Autos auf Basis einer Carbon-Hülle zusammenarbeiten. Der Aktienkurs konnte davon in den letzten Wochen aber nicht profitieren und folgte dem allgemeinen Abwärtstrend bis auf 68 Cent.

Jetzt gibt die Dyesol Limited, die als einer der Hoffnungsträger in Sachen Farbstoffsolarzellen weltweit gilt, eine überraschende Umstrukturierung bekannt, mit der die Führungsmannschaft gestärkt und besserer Wissenstransfer über globale Grenzen hinweg gewährleistet wird. Der Firmengründer Dr. Gavin Tulloch hat seinen Sitz im Verwaltungsrat niedergelegt, um sich vollkommen auf die technologische Entwicklung konzentrieren zu können.

In seiner neuen Rolle als Global Director Technology werde Dr. Tulloch die weltweite technische Entwicklung beaufsichtigen. So sollen weitere Kooperationen vorangetrieben werden – wie etwa das Glasprogramm in Toldeo und das Stahldachprogramm im nordwalisischen Shotton. Das Voranbringen dieser Optionen erfordere die volle Konzentration, teilte Dyesol mit – schließlich gehe es darum, die Technologie der Farbstoffsolarzellen aus dem Labor auf kommerziellen Maßstab zu heben.

Darüber hinaus wird Dyesol einen neuen CEO rekrutieren, dessen Aufgabe es sein wird, das nächste Wachsstumsstadium des Unternehmens zu leiten und zu koordinieren. Drei Kandidaten gebe es bereits und der Verwaltungsrat stellt eine Bestellung in Kürze in Aussicht.

Seit der Börsennotierung im Jahre 2005 hat der Verwaltungsrat zum Zweck der Förderung und kommerziellen Vermarktung von DSC eng mit den Unternehmensgründern, Dr. Gavin Tulloch und Frau Sylvia Tulloch, zusammengearbeitet. Dyesols Chairman Richard Caldwell:

„Dabei ist besonders hervorzuheben, dass bedeutende Meilensteine zur Erfüllung dieser Ziele, einschl. der Gründung von gemeinsamen Unternehmungen und Partnerschaften mit Branchenführern in der gebauten Umwelt wie etwa Corus (Tata Steel) UK, Pilkington NA und Singapore Aerospace Manufacturing, erreicht wurden.

Wir sind zuversichtlich, dass im Laufe der kommenden Monate weitere bestimmende Beziehungen innerhalb der gebauten Umwelt zu Tage treten werden, durch die der Unternehmenswert für Aktionäre angehoben wird.

Schließlich werden neue Mitglieder für den Verwaltungsrat ernannt werden um sicherzustellen, dass wir die angemessenen Leitungskompetenzen und die internationale Erfahrung für die Gewährleistung einer erfolgreichen kommerziellen Vermarktung von Dyesols Materialien und Technologien besitzen.“

Das Unternehmen Dyesol Limited hat seinen Hauptsitz in Queanbeyan in der Nähe von Canberra in Australien. Dazu verfügt das Unternehmen bereits über europäische und amerikanische Repräsentanzen.

Hintergrund Farbstoffsolarzellen

Die DSC-Technologie lässt sich am besten als ‚künstliche Photosynthese‘ beschreiben, bei der ein Elektrolyt, eine Schicht Titandioxid (ein in weißer Farbe und Zahnpasta verwendetes Pigment) und ein auf Trägermaterialien aus Glas, Metal oder Polymeren aufgebrachter Rutheniumfarbstoff, zur Anwendung kommen. Durch Lichteinfall in den Farbstoff werden Elektronen angeregt, die vom Titandioxid absorbiert werden.

Dabei entsteht ein elektrischer Stromkreislauf, der um ein Vielfaches stärker ist als der, der sich bei der natürlichen Photosynthese in Pflanzen ergibt. Im Vergleich zu herkömmlicher photovoltaischer Technik auf Siliziumbasis sind bei Dyesols Technologie die durch die Herstellung entstehenden Kosten und die graue Energie niedriger, und selbst bei normalen Lichtverhältnissen wird Elektrizität effizienter produziert.

Außerdem kann sie durch das Auswechseln konventioneller Verglasung oder Metallbleche direkt in Gebäude integriert werden, anstatt Dachflächen oder zusätzliche Grundstücksareale erforderlich zu machen.

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