Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Werbung

Solar News: SolarWorld gründet Joint Venture zum Modul-Recycling

2 84

SolarWorld LithiumSolar News / Bonn, Hamburg.Der Bonner Solarkonzern SolarWorld ist bislang relativ gut durch die Krise der Solarbranche gekommen. Auf der Branchenmesse EU PVSEC werden nun einige strategische Entscheidungen bekannt, die ihren Beitrag dazu leisten sollen, dass es auch weiterhin so bleibt. Nach Angaben des Branchenmagazins Photon hat sich die SolarWorld AG an einem Joint Venture zum Recycling von Solarmodulen beteiligt. Die neue Solarcycle GmbH, an der auch der Preiss-Daimler-Chemiepark und andere Firmen beteiligt sind, soll im Chemiepark Bitterfeld/Wolfen in Sachsen-Anhalt ihren Sitz haben. Solarworld hält den Angaben zu Folge 24 Prozent am neuen Unternehmen. Im Herbst diesen Jahres soll mit dem Aufbau einer 12,7 Mio. Euro teuren Anlage begonnen werden.

Am Standort Bitterfeld/Wolfen wird nach Angaben von SolarWorld ab Herbst dieses Jahres mit dem Bau der neuen, weitgehend automatisierten Anlage begonnen. Die Gesamtinvestition für das Vorhaben beträgt 12,7 Millionen Euro und wird in zwei Stufen umgesetzt.

„Das Freiberger Recycling-Team hat in den vergangenen vier Jahren parallel zum Betrieb der Pilotanlage in Freiberg am Konzept einer Modulrecyclinganlage der zweiten Generation getüftelt. Wir freuen uns daher besonders, dass wir die Nutzung dieser Technik nun noch viel universeller, zur Gewinnung von Metallen aus Sekundärquellen und für die Behandlung von Verbundwerkstoffen, einsetzen können.

Die für die Erzielung hoher Reinheit und bester Ausbeuten notwendigen Separationstechniken werden weitgehend automatisiert vonstattengehen. Mit dieser Technologie wird es zukünftig möglich sein, bis zu 30.000 Tonnen Recyclingmaterial pro Jahr zu verarbeiten und in zahlreiche neue Produkte umzusetzen“, so Dr. Karsten Wambach, Geschäftsführer der ebenfalls beteiligten Sunicon GmbH.

Neben dieser Entwicklung plant Solarworld nach Angaben der Sächsischen Zeitung die Personalkosten zu senken. Von Entlassungen betroffen könnten alleine am Standort im sächsischen Freiburg rund 500 Leiharbeiter sein. Ende Mai hatte Solarworld in Freiberg Deutschlands größte Fabrik für Solarmodule mit einer Jahreskapazität von 1.000 Megawatt in Betrieb genommen.

Außerdem will Solarworld die Modul-Produktion in Camarillo in Kalifornien beenden und dort nur noch eine Vertriebseinheit behalten. Auch Solon hatte kürzlich angekündigt, das US-Werk schließen zu wollen. Solarworld will die US-Produktion am Standort Hillsboro in Oregon bündeln.

Das könnte dir auch gefallen
% S Kommentare
  1. Bitterfeld-Wolfen: Solarmodule sollen recycelt werden – Mitteldeutsche Zeitung » News

    […] Cleanthinking.de […]

  2. Bitterfeld-Wolfen: Solarmodule sollen recycelt werden – Mitteldeutsche Zeitung » Nachrichten

    […] Cleanthinking.de […]

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish. Accept Read More