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Solar News: Partner realisieren 500 kW-Solaranlage in Ostafrika

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Interessante Fakten: Die größte Solaranlage in Subsahara-Afrika, gebaut mit Hilfe eines deutschen Solar-Unternehmens und Hoffnungsschimmer für eine ganze Region – die neue Photovoltaikanlaghe in Nairobi, Kenia, versorgt nicht nur den Hauptsitz des Umweltprogramms der Vereinten Nationen mit Energie, sondern gibt der ganzen Region Ostafrika, wo immer noch höchste Energieknappheit herrscht einen wichtigen Hoffnungsschimmer. Das Gebäude werde zum Vorbild für Energieeffizienz und Klimaverträglichkeit, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums. Immerhin 500 kW soll die Photovoltaikanlage mit sauberer Technologie aus Deutschland produzieren: Eine eher unbekannte Firma, die Energiebau Solarstromsysteme GmbH erhielt den prestigeträchtigen Auftrag. Die Bundesregierung unterstützt im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien sowie mithilfe der Entwicklungspartnernschaft develoPPP.de deutsche Solarunternehmen bei ihrem Engagement in Afrika.

Das Solarunternehmen Energiebau Solarstromsysteme GmbH bekam Mitte 2010 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen den Zuschlag, die Photovoltaik-Großanlage bis Anfang 2011 am neuen UNEP-Hauptsitz zu errichten. Energiebau realisiert das Projekt federführend in enger Kooperation mit Schott Solar und SMA Solar Technology AG, der Firma Kaneka aus Japan und kenianischen Partnern.

Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, bekräftigte in einer Pressemitteilung:

„Ein zentraler Bestandteil der Partnerschaft ist die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, die in Kooperation mit Ausbildungsinstitutionen vor Ort sowohl für die Installation als auch für die Wartung von Photovoltaikanlagen weitergebildet werden. Vom gestärkten Privatsektor vor Ort profitieren die deutschen Partnerunternehmen und zudem zukünftige Investoren, die ebenfalls auf die qualifizierten Fachkräfte zugreifen können. Die Entwicklungspartnerschaft schafft also eine Win-Win-Situation, die sowohl den Menschen in unserem Partnerland als auch der Wirtschaft dient.“

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, erklärt:

„Es freut mich sehr, dass es mit der Energiebau Solarstromsysteme GmbH einem deutschen Unternehmen gelungen ist, diesen prestigeträchtigen Auftrag zu bekommen und ihn in enger Zusammenarbeit mit weiteren deutschen Unternehmen so erfolgreich umzusetzen. Damit wird einmal mehr die Vorreiterrolle deutscher Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien deutlich. Gleichzeitig ist die Kooperation ein Paradebeispiel für die wirksame und nachhaltige Verknüpfung von Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit.“

Für die deutschen Unternehmen ist das Projekt ein wichtiger Meilenstein für den Eintritt in die Solarmärkte Ostafrikas.

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