Cleanthinking.de
Sauber in die Zukunft

Werbung

Solarcarport im futuristischen Design von Mage Sunovation

1 279
Mage Sunovation Solarcarport Evonik
Solarcarport von Mage Sunovation (Quelle: Evonik / Mage)

Solarcarport News / Darmstadt. Mit einem neuen Solar-Carport wird der Pkw-Stellplatz zum Ökostromlieferanten, an dem Designer und(Elektro-)Autobesitzer gleichermaßen ihre Freude haben dürften. Ausgerüstet mit innovativen Leichtbausolarmodulen, bei denen Plexiglas von Evonik eine tragende Rolle spielt, soll er jetzt beim Hersteller Mage Sunovation GmbH in die Serienfertigung gehen.

Der neue Fotovoltaik-Design-Carport der Mage Sunovation GmbH nutzt Plexiglas von Evonik als Träger für die Solarzellen – ein Material, mit dem die Solarmodule ganz nach Wunsch in Form gebracht werden können. Futuristisch im Design, hat er alles, was einen modernen Stellplatz ausmacht: Solarmodule für die Energieerzeugung, energiesparende Hochleistungs-LEDs, Bewegungsmelder, die die Beleuchtung einschalten, und eine Steckdose zum Aufladen eines Elektroautos.

Ein für Evonik konstruierter Carport steht seit kurzem in Darmstadt – direkt vor dem neuen Leichtbaustudio, in dem Evonik ausgeklügelte Kunststoffteile für den Leichtbau zeigt, die in der Automobilund Luftfahrtindustrie, aber auch in der Solar- und Architekturbranche eingesetzt werden. Eine passende Umgebung für den Solarcarport, der sich in elegantem Bogen empor schwingt. Mit seiner acht Quadratmeter großen Fotovoltaikfläche lässt sich damit genügend Strom produzieren, um den Bedarf eines Elektroautos zu decken, das etwa 40 Kilometer pro Tag bewegt wird. Die elektrische Leistung der Solarzellen, die üblicherweise in Kilowatt Peak (kWp) angegeben wird, beträgt 1 kWp.

Möglich wird die filigrane Konstruktion des Carports durch ein Leichtbausolarmodul aus Kunststoff. Die Solarzellen sind zwischen zwei Platten aus Plexiglas eingebettet. Die Deckplatte ist aus Vollmaterial gefertigt, während für die untere Platte eine leichtere Stegplatte gewählt wurde, die zusätzlich Gewicht einspart. Ein spezielles Mehrkomponenten-Gel zwischen den beiden Platten sorgt für einen festen Modulverbund. Das geringe Gewicht des Leichtbausolarmoduls – es wiegt rund 60 Prozent weniger als ein vergleichbares Glas-Glas-Modul – macht eine aufwändige Unterkonstruktion überflüssig und eröffnet vielfältige Designmöglichkeiten: von verschiedenen Farben bis hin zu einer satinierten Unterseite.
Bei dem Modell in Darmstadt haben sich die Designer für eine Hinterleuchtung der Module mit Stäben aus Plexiglas LED entschieden. Werden die Stäbe über die beiden an den Enden sitzenden LEDs angeleuchtet, verteilen sie das Licht gleichmäßig über die gesamte Länge. Die LEDs können über Bewegungsmelder eingeschaltet werden.

Bei der oberen Platte stehen dagegen Wetterfestigkeit, mechanische Eigenschaften und die Lichtdurchlässigkeit (Transmission) im Vordergrund. Im Carport in Darmstadt besteht die Deckplatte aus dem neu entwickelten Plexiglas Solar, dessen transmissive Eigenschaften exakt auf den Wirkungsbereich von Solarzellen abgestimmt sind: Es lässt energiereiche Strahlung zwischen 350 und 380 Nanometer weitaus besser passieren als andere Kunststoffe. Daher erreicht mehr energiereiches Licht, das in Strom umgesetzt werden kann, die Solarzelle.

Lesen Sie mehr zu Solarcarports in unserem Ratgeber.

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.