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SolarFuel heißt jetzt ETOGAS

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ETOGAS LogoEnergie News / Stuttgart. Die SolarFuel GmbH hat ihren Namen geändert. Der Stuttgarter Anlagenbauer heißt ab sofort ETOGAS GmbH. Der neue Firmenname soll die Unternehmensaktivitäten noch besser abbilden. Die Namensänderung ist Teil der Professionalisierung des Unternehmens, das sich in den vergangenen Monaten personell verstärkt hat und auf eine zweite Kapitalerhöhung zurückblicken kann. Die Gesellschafterstruktur bleibt gleich, auch auf bestehende Verträge hat die Umfirmierung keinen Einfluss. ETOGAS entwickelt, baut und verkauft Power-to-Gas-Anlagen zur Umwandlung von überschüssigem Ökostrom in Wasserstoff und Methan. Informationen zum Unternehmen: www.etogas.com

„Der neue Name bringt unser Kerngeschäft besser auf den Punkt“, sagt Gregor Waldstein, Gründer und Geschäftsführer von ETOGAS. „Ökostrom in Gas umzuwandeln, das findet sich jetzt auch klar im Firmennamen wieder.“ „E“ steht für erneuerbare Elektrizität aus Wind und Sonne, „TOGAS“ für die Umwandlung in Wasserstoff und Methangas. Der bisherige Name hat diesen Vorgang nur unscharf beschrieben.

ETOGAS hat sich als erstes Unternehmen auf die neue Langzeitspeichertechnologie Power-to-Gas spezialisiert und damit weltweit Aufsehen erregt. Im dritten Quartal 2013 will der Speicherspezialist für die Audi AG eine Anlage mit sechs Megawatt elektrischer Eingangsleistung fertig stellen. Mit diesem Meilenstein erreichen die Ingenieure die industrielle Anwendung der Technologie bereits nach rund fünf Jahren Forschung und Entwicklung.

ETOGAS will die Stromspeichertechnologie zur Industriereife bringen

Gegründet wurde ETOGAS 2007. 2009 ging die erste Demonstrationsanlage mit 25 Kilowatt (kW) elektrischer Eingangsleistung in Betrieb. Der Testbetrieb wurde erfolgreich an vier Standorten, u.a. an Biogasanlagen, demonstriert. Seit 2012 läuft eine 250 kW-Anlage des Forschungsinstitutes ZSW, an deren Optimierung die ETOGAS-Ingenieure beteiligt sind. Ab 2015 will das Unternehmen in die modulare Serienfertigung einsteigen. Kommerzielle Anlagen von ein bis 20 Megawatt sollen dann auf dem Markt angeboten werden. Die Firma beschäftigt 20 Mitarbeiter.

Zur Optimierung der Technologie arbeitet ETOGAS mit dem renommierten Forschungsinstitut Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) zusammen.

Die ETOGAS GmbH entwickelt, baut und verkauft Anlagen zur Umwandlung von überschüssigem Ökostrom in Wasserstoff und Methan. Kunden können damit Strom aus Windkraft bei Sturm und aus PV-Anlagen zu Mittag, der nicht zur Lastdeckung benötigt wird, einer gesicherten Vermarktung über das bestehende Gasnetz zuführen Der Stuttgarter Anlagenbauer ist führend in der Entwicklung der Power-to-Gas-Technologie. Blockheizkraftwerke, Autos und die Industrie können das erneuerbare Gas nutzen. Die Technik sorgt dafür, dass stark fluktuierende Quellen wie Wind und Sonne in eine zuverlässige Energieversorgung integriert werden – erneuerbarer Strom wird langfristig speicherbar und überall beziehbar.

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% S Kommentare
  1. Ulrich M. Schneider sagt

    Da mit dieser Technik CO2 umgewandelt werden kann und zugleich Ökostrom endlich gespeichert werden kann, wundere ich mich, dass dies nicht als Lösung unserer weltweiten Energieprobleme angesehen wird.
    Damit kann doch viel mehr gemacht werden als „nur“ Treibstoff für den Verkehr oder agr nur für eine Automarke. Von jedem noch vorhandenem Kohlekraftwerk könnte CO2 abgeschieden und genutzt werden. Es gibt sicherkich noch genug andere „effektive“CO2-Quellen!
    Schlafen unsere Ingenieure und auch die Politik. Warum wirddiese Technologie nicht besonders gefördert und besser in der Öffentlichkeit „vermarktet“?!?

    1. Sylvia sagt

      Wir unterliegen den Gesetzen des Marktes, nicht etwa einem Gebot des Gemeinwohls. Schön, dass Sie diese Frage stellen.

      Würden noch mehr Menschen sinnvolle Fragen stellen, würden sinnvolle Lösungen weniger auf der Strecke bleiben. Sie würden zum Beispiel nicht mehr von stakeholdern möglicherweise als inrentabel bezeichnet werden, weil man schon in ein anderes Modell Ressourcen investiert. Geld hat kein Gewissen, die Menschen müssen selbst die Verantwortung übernehmen, auch, indem sie ganz gezielt nachfragen.

      Man kann übrigens aus dem CO2 der Umgebungsluft bereits solar synthetisierte Gase in Flüssigbrennstoffe umwandeln. Klein aber Marktreif.

      Für die Investoren und Unternehmen, die entwickeln sollte einfach gelten, Wettbewerb belebt das Geschäft und nicht etwa in 007-Manier „Leben und sterben lassen“.
      Ein Austausch wie an Forschungseinrichtungen üblich (sein sollte) und ausreichend staatliche Gelder tun hier sowieso Not.

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