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Cleantech Firmenporträt Solarlite: Solarthermische Kraftwerke mit Direktverdampfung

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Solarlite LogoIn Deutschlands hohem Norden zwischen Greifswald und Rostock im beschaulichen Örtchen Duckwitz ist ein innovatives Cleantech-Unternehmen beheimatet, das zuletzt beim erstmalig vergebenen Deutschen Innovationspreis als Finalist geehrt wurde. Die Solarlite GmbH sieht sich selbst als Generalunternehmer für Kraftwerke im Bereich von Concentrating Solar Power (CSP) und hat in diesem Teilbereich der als Solarthermie bezeichneten Technologie wichtige Innovationen erzielt. Dank dieser Innovationen lassen sich Parabolrinnen-Kraftwerke durch Solarlite mit weniger Aufwand aufbauen und gleichzeitig kostengünstiger betreiben. Wie Solarlite diese Quadratur des Kreises geschafft hat, lesen Sie nach dem Klick.

Die Solarlite GmbH wurde im Schloss Duckwitz Ende 2007 durch Joachim Krüger< gegründet. Moritz von Plate ist seit 2008 zweiter Geschäftsführer des Solarthermie-Unternehmens. Seitdem haben die beiden Unternehmer im Bereich der Parabolrinnen-Kraftwerke einige Innovationen entwickelt.

So verwendet Solarlite für den Bau entsprechender Kraftwerke beispielsweise Parabolspiegel aus Kunststoff:

Moritz von Plate Solarlite„Unsere Parabolrinnen benötigen weniger Material, sind leichter und erlauben dadurch eine wesentlich effizientere Logistik“, berichtet Moritz von Plate im Gespräch mit Cleanthinking.de. „So findet ein Großteil der Wertschöpfung nicht vor Ort am Kraftwerk statt, sondern noch in unserer Fabrik. Das bringt enorme Kosten-, Logistik- und Effizienzvorteile.“

Darüber hinaus zeichnen sich die Kraftwerke von Solarlite durch eine ganz besondere Flexibilität aus. So lassen sich die Kraftwerke mit Biomassetechnologie oder anderen Dampferzeugern kombinieren – was eine kontinuierliche Energielieferung erlaubt. Noch einmal Moritz von Plate:

„In unserem Solarthermie-Kollektor wird das Wasser zudem direkt verdampft, so dass kein Wärmetauscher oder teures Öl als Wärmeträger notwendig ist.“

Solarlite hat den Beweis, dass die innovative Technologie des Cleantech-Startups tatsächlich funktioniert, bereits mehrfach erbracht. Moritz von Plate ist besonders häufig in Thailand anzutreffen – denn dort hat Solarlite zusammen mit einem Partner ein Joint Venture zur Produktion der Parabolrinnen aufgebaut.

Projekt von Solarlite in KanchanaburiIm thailändischen Kanchanaburi entsteht aktuell das erste Parabolrinnen-Kraftwerk Asiens, das auf dem Prinzip der Direktverdampfung basiert. Im Zentrum Thailands gelegen, soll das Kraftwerk Ende 2010 in Betrieb genommen werden – und eine Endausbauleistung von 9 Megawatt (elektrisch) erreichen. Ein zweites Projekt in Thailand ist bereits in Planung.

Dank des Beteiligungskapitals der Beteiligungsgesellschaft BonVenture konnte sich Solarlite relativ schnell zu einem Unternehmen mit mehreren Millionen Euro Umsatz entwickeln. Die Technologie beweist, dass auch Solarthermie-Kraftwerke mit einer Nennleistung von bis zu 20 Megawatt erfolgreich und lukrativ betrieben werden können. In Thailand etwa sind entsprechende Kraftwerke nur erlaubt, wenn sie 10 Megawatt nicht übersteigen.

„Generell sehen wir den Markt sehr positiv: In Thailand bewegt sich die Regierung sehr schnell und unterstützt entsprechende Projekte.

Dazu gibt es mit Indien, Spanien, Frankreich, dem arabischen Raum und der Türkei viele Zielregionen, in denen ganz ähnliche Rahmenbedingungen herrschen“, so Moritz von Plate, der Diplom-Agrar-Ingenieur ist, einen MBA-Abschluss hat und vor dem Schritt ins Unternehmertum sieben Jahre für die renommierte Unternehmensberatung „Boston Consulting Group“ in Berlin und Warschau arbeitete.

Sein Partner Joachim Krüger ist gelernter Betriebswirt und Umweltberater und beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit der Entwicklung neuer Umwelttechnologien.

Die Voraussetzungen, dass sich die Technologie von Solarlite künftig weltweit durchsetzen könnte, stehen gut: Eine kosteneffiziente und ressourcenschonenden und noch dazu flexible Technologie wie die von Solarlite ist selten zu finden. Wir werden das spannende Cleantech-Unternehmen weiterhin begleiten und über Fortschritte berichten.

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