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Förderkürzungen: SolarWorld steigert EBIT auf 31,5 Mio. Euro

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Das Bonner Cleantech-Unternehmen SolarWorld AG hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 von den unerwartet frühen und hohen Förderkürzungen profitiert. Der Konzernumsatz von SolarWorld reduzierte sich aber dennoch aufgrund der Entwicklung im Wafergeschäft und sinkender Preise im Gesamtmarkt um stattliche 26,8 Prozent auf 170,5 (Q1 2011: 233) Mio. Euro. Die Vorzieheffekte ließen die Nachfrage nach Modulen und Systemlösungen ansteigen. Der Handelsabsatz wuchs um erstaunliche 48 Prozent auf 146 MW. Im Hinblick auf das starke Geschäft in Deutschland nahm die konzernweite Auslandsquote bezogen auf den Absatz ab und lag bei nur noch 45 (Q1 2011: 77) Prozent.

Förderkürzungen helfen bei der ProduktionCleantech News / 14. Mai 2012. Die Auslandsquote des international agierenden SolarWorld-Konzerns wird nach dem 1. Quartal wieder steigen. Dafür verstärkt die SolarWorld ihre Vertriebsaktivitäten in den Exportmärkten auf allen fünf Kontinenten. Außerdem dürften die Förderkürzungen nun nicht mehr so stark zu Buche schlagen. „Neben der weiteren Internationalisierung der SolarWorld setzen wir auf Innovationen „Made in Germany“ und „Made in USA“. Wir werden zukünftig noch kosteneffizienter in unserer Fertigung sein und unsere Kunden weltweit mit intelligenter und nachhaltiger Hightech zur Solarstromproduktion für uns gewinnen“, so Asbeck.

Förderkürzungen beeinflussen Ergebnis

„Die internationale Solarindustrie stand im 1. Quartal 2012 unter Druck. In Deutschland war unser Geschäft in den ersten drei Monaten von Vorzieheffekten beeinflusst, die einmal mehr durch die Politik ausgelöst wurden“, kommentiert Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.

„Das Endkundengeschäft mit Modulen und Bausätzen gewinnt in der gegenwärtigen Marktlage an Bedeutung. Wir werden uns 2012 weiterhin als bekanntester Markenanbieter insbesondere im Bereich Aufdach-Anlagen profilieren. Angesichts stark steigender Strompreise wird die Erzeugung von Eigenstrom mit einer Solarstromanlage von SolarWorld in Zukunft immer attraktiver.“ Hoher Eigenverbrauch wird durch die Kombination aus Solarspeicher und Photovoltaikanlage erst möglich.

Das Konzernergebnis der SolarWorld AG vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg aufgrund dieser Vorzieheffekte der Förderkürzungen um 13,1 Prozent auf 31,5 (Q1 2011: 27,9) Mio. Euro an. Der Konzerngewinn lag im 1. Quartal bei 7,2 (Q1 2011: 12,5) Mio. Euro. Eine erfreuliche Unternehmensentwicklung, die auch die Entwicklung im gesamten Photovoltaik-Markt in Deutschland widerspiegelt.

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