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Nachfrageschwäche: SolarWorld will Lage durch technische Innovationen verbessern

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Die Nachfrageschwäche der letzten Monate führte bei der SolarWorld AG – wenig überraschend – zu Unterauslastungen in den Werken in Deutschland und den USA. Der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten fiel daher unter Vorjahresniveau auf 468,9 Millionen Euro. Mit einem operativen Ergebnis von -189,6 Millionen Euro ist auch SolarWorld in einer wirtschaftlich beklemmenden Lage.

Nachfrageschwäche bei SolarWorldCleantech, Solar News / 14.11.2012. Die SolarWorld AG hat auf die anhaltende Nachfrageschwäche reagiert. Der Photovoltaik-Spezialist mit Hauptsitz in Bonn, der von Frank Asbeck geleitet wird, hat seine Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ausgeweitet. Dabei setzt das Solarunternehmen vor allem auf die konsequente Integration von technischen Innovationen in die Produktion. Daneben soll auch die Marke SolarWorld weiter gestärkt werden und die kontinuierliche Steigerung der Modul-Leistungsklassen durch Innovationen erfolgen.

Positiv aus Sicht der SolarWorld war die Steigerung des Absatzes von Modulen und Bausätzen (im Segment Handel) um 13,3 Prozent auf 431 Megawatt. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 381 Megawatt. Die Umsatzziele konnten trotz dieser erfreulichen Entwicklung aufgrund des stärker zu Buche schlagenden Preisverfalls nicht erreicht werden. Auch eine zwischenzeitlich erhoffte Belebung der Nachfrage im privaten Segment für Aufdach-Anlagen hat nicht stattgefunden.

Nachfrageschwäche: Abgesetzte Menge reicht nicht

Die abgesetzten Mengen reichten nicht aus, um den Branchen weiten Preisrückgang von rund 40 Prozent seit Jahresbeginn zu kompensieren. Der Konzernumsatz reduzierte sich dadurch in den ersten drei Quartalen 2012 um 37,7 Prozent auf 468,9 (Q1-Q3 2011: 752,4) Mio. Euro. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug in den ersten neun Monaten des Jahres -189,6 (Q1-Q3 2011: 89,7) Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2012 erwartet der SolarWorld-Konzern einen Umsatz, der deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus liegen könnte. Und das operative Ergebnis wird nach Einschätzung aus Bonn deutlich negativ ausfallen.

Lesen Sie auch: SolarWorld steigert EBIT im ersten Quartal auf 31,5 Mio. Euro

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