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Solarziegel der Panotron AG erzeugt Strom und Wärme

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Schweizer sind erfinderische Menschen – dies beweist die Innovation, die die Schweizer Panotron AG in den kommenden Wochen auf den Markt bringen möchte. Das Cleantech Unternehmen hat eine Art „Solarziegel“ entwickelt, der sich in der Optik kaum von gewöhnlichen Tonziegeln unterscheidet. Letztlich steckt aber jede Menge Technik darin, denn der Ziegel ist in der Lage, sowohl Strom als auch Wärme in einem Hybrid-System zu produzieren.

Am 1. September wird der Solarziegel der Fachöffentlichkeit vorgestellt und gleichzeitig wird es die erste Prototyp-Installation auf einem Testdach zu bestaunen geben. Die Markteinführung soll dann im Frühjahr 2010 erfolgen, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

Wie funktioniert der Solarziegel?

Panotron SystemDie Dachziegel (siehe technische Abbildung) sind mit leistungsfähigen, monokristallinen Solarmodulen ausgestattet. Als Gegenkonstruktion dient eine speziell entwickelte Aluminiumschiene, ind er Wasser, Strom und Daten ihrer jeweiligen Bestimmung zufließen. Für den Betrachter vom Boden gesehen, bleibt die hochtechnische Solaranlage quasi unsichtbar.

Mit dem System lassen sich in Zukunft Ziegeldächer, auch auf denkmalgeschützten Altbauten, Gebäuden in Baugebieten mit Gestaltungssatzung und anspruchsvollen Architektenhäusern unauffällig mit einer Solaranlage ausrüsten.

Jürg Schwarzenbach, Geschäftsführer der Panotron AG:

„Wir optimieren die Optik, nicht die Erträge. Damit machen wir ein ästhetisch überzeugendes Angebot für Hauseigentümer, die neben Umweltbewusstsein auch einen hohen gestalterischen Anspruch an ihr Haus haben.“

Und der Technische Direktor Martin Bieri ergänzt:

„Wir sind optimistisch, mit dem System eine für Niedertemperatur-Heizungen geeignete Rücklauftemperatur zu erreichen.“

Damit eignet sich das System besonders für den hoch wärmegedämmten Neubau mit Niedrigtemperatur- Heizsystemen, z. B. Fußbodenheizungen.

Wir von Cleanthinking.de finden: Dies ist eine tolle Neuentwicklung, die vielen Dachbesitzern Freude bereiten dürfte. Das Ziel der dezentralen Energieversorgung wird damit immer realistischer.

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