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Squad: Niederländer stellen kleinen Kabinenroller für die City vor

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Squad Mobility will vierrädriges Squad der L6e-Kategorie ab 2021 auf die Straßen bringen.

Ein niederländisches Cleantech-Startup hat jetzt das Kontrastprogramm zu Elon Musks Cybertruck enthüllt: Ein Squad genanntes, solares Stadtauto der Kategorie L6e. Das leichte Vierrad-Fahrzeug bietet Platz für zwei Passagiere und hat ein kleines Staufach im Heck. Es verbindet Zweckmäßigkeit eines Rollers mit der Leichtigkeit eines Kleinwagens. Ist es das, was die Stadt der Zukunft benötigt?

Ja! Klarer kann man das nicht ausdrücken. Zwar geht es bei diesem Squad des Unternehmens Squad Mobility aus den Niederlanden immer noch um die individuelle Massenmobilität. Aber dank solarer Energieversorgung und reinem Elektroantrieb ist das kleine Gefährt für viele Anwendungsbereiche hervorragend geeignet. Dabei werden auch Sicherheitsaspekte berücksichtigt: Das Squad hat Sicherheitsgurte und durch den Allradantrieb gute Stabilität.

Squad
Wendig und schnittig: Squad

Auf den Rücksitzen finden zwei Kinder mit bis zu 1,25 Meter Platz. Designt hat das Squad der Niederländer Chris Klok, der das Unternehmen gemeinsam mit Robert Hoevers leitet. Hoevers bringt beispielsweise Erfahrungen aus der FIA Formel E oder mit Solarautos und gar fliegenden Autos mit.

Das Dach, die Windschutzscheibe und der Boden halten die Fahrer des Squads an den meisten Tagen trocken. Die Geschwindigkeit liegt bei 45 Kilometern pro Stunde. Im Segment solch kleiner Fahrzeuge ergeben sich daraus enorme Kosten- und Steuervorteile. Zum Beispiel gibt es keine Staugebühr, keine Kfz-Steuer, keine Parkgebühren, niedrige Versicherungskosten und keinen Autoführerschein, der in den meisten Märkten benötigt wird.

Squad Mobility hat auch eine Fracht- und Lieferversion mit Laderaum im Heck entwickelt. Im nächsten Jahr werden Abonnement- und/oder Mietmodelle mit einem angestrebten Mietpreis von rund 100 Euro pro Monat angeboten. Der Squad ist derzeit auf der Website von Squad Mobility vorbestellbar, sowohl als Signaturversion (5000 Euo Reservierungskosten) mit maximaler Reichweite für First-in-Line-Kunden als auch als reguläre Produktion (500 Euro). Die Lieferungen beginnen im Jahr 2021.

Das Squad ist sozusagen die leichte Fortsetzung der „kleinen, wendigen Elektroautos für die City“, die vor einigen Jahren bereits vorgestellt wurden. Aus vielen dieser Fahrzeuge ist nichts geworden, aber mittlerweile hat sich das Mobilitätsbedürfnis gerade vieler Städter verändert und passt eher zu den Klimabedingungen. Daher hat das Squad absolut eine Chance zu einem beliebten Fahrzeug in größeren Metropolen zu werden.

Ein Beispiel für ein solches Smart City Car ist etwa der Toyota Coms:

Toyota Coms Review
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