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Stillstand ist Rückschritt: Smart Metering Allianz deutscher Stadtwerke

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Endlich! Die Smart-Metering-Versprechungen der Stadtwerke und Energieversorger werden langsam für den Endverbraucher greifbar. Jetzt haben sich 60 kommunale Energieversorger zum Smart-Metering-Netzwerk unter Federführung der Trianel zusammengeschlossen – und wollen bereits zum Weihnachtsgeschäft erste Smart-Home-Produkte anbieten.

Cleantech, Smart Metering News / Köln, Aachen. Es gibt kaum einen Cleantech-Sektor, in dem in Deutschland derzeit so viel Stillstand herrscht wie im Bereich Smart Metering. Während viele Unternehmen schon lange vom Smart-Metering-Diensleister zum Smart-Home-Dienstleister wurden, erkennen nun auch die Stadtwerke, dass sie noch deutlich mehr tun müssen. Nicht nur, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. 60 kommunale Energieversorger haben jetzt ein Smart-Metering-Netzwerk gegründet.

Schon zum Weihnachtsgeschäft – es sind ja immerhin noch sechs Wochen bis zum Fest – will die Allianz Smart-Home-Produkte anbieten. Das sollen zunächst Heizungs- und Sicherheitsassistenten sein. Die Komponenten sollen nach Angaben des Leiters Smart Metering der Trianel GmbH, Tim Karnhof, Stadtwerke-Kunden die Möglichkeit bieten, Energie zu sparen und gleichzeitig den eigenen Wohnkomfort sowie das Sicherheitsgefühl zu steigern.

Marke für Smart Home: net.home

Eingeführt werden sollen die Produkte unter der Marke „net.home“. Hohen Innovationscharakter scheinen die Produkte aber nicht zu haben: Über das Internet soll abgerufen werden, ob das Fenster im Dachgeschoss noch offen ist oder ob der Küchenherd an ist. Das Ganz kombiniert mit Sicherheitsanwendungen sowie einem Heizungsassistenten – steuerbar per PC oder Smartphone. Ziel dieser Smart-Home-Lösungen ist die möglichst effiziente Nutzung von Energie.

Die Produktpalette soll nach und nach um zusätzliche Smart-Home-Komponenten erweitert werden. Um die Themen Smart Home und Smart Metering effizient weiterzuentwickeln, haben die beteiligten Stadtwerke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beschlossen, ihre bisherige projektbezogene Zusammenarbeit in Netzwerke zu überführen. Dies ist für weitere Teilnehmer offen. Schon heute versorgen die im aktuellen Umsetzungskonzept Smart Metering engagierten kommunalen Energieversorger über fünf Millionen Kunden.

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