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Sunfire wird Mitglied der europäischen Clean Hydrogen Alliance

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Sunfire soll in der Allianz eine Roadmap für Wasserstoff-Anwendungen in der Industrie federführend entwickeln.

Das auf die Entwicklung von Brennstoffzellen und Elektrolyseure fokussierte Cleantech-Unternehmen Sunfire wird Teil der vorgestern formierten Clean Hydrogen Alliance. Die Dresdener sollen bei der Entwicklung einer Roadmap 2030 für Wasserstoffanwendungen in der Industrie eine führende Rolle spielen. Übergreifend soll die European Clean Hydrogen Alliance die Einführung von sauberem, erneuerbarem Wasserstoff in Europa beschleunigen. Laut der gerade vorgestellten Wasserstoffstrategie sollen umfangreiche Kapazitäten geschaffen werden.

Die Clean Hydrogen Allianz der EU vereint 18 CEOs führender europäischer Industrieunternehmen, darunter Bosch, Siemens und SSAB, sowie 12 politische und zivile Interessenvertreter. Sie soll eine zentrale Rolle beim Ausbau der Produktion von sauberem Wasserstoff auf 40 Gigawatt bis 2030 spielen, indem sie einen integrierten europäischen Fahrplan für groß angelegte Wasserstoffprojekte entwirft und umsetzt.

Sunfire hat in den vergangenen Jahren zur Initiierung mehrerer Wasserstoff-Pilotprojekte beigetragen. Das Projekt GrInHy der Salzgitter Flachstahl verwendet grünen Wasserstoff zur Dekarbonisierung der energieintensiven Stahlproduktion. Das Projekt MultiPLHY, das in Zusammenarbeit mit Neste, ENGIE, CEA und Paul Wurth durchgeführt wird, ist der weltweit erste Hochtemperatur-Multimegawatt-Elektrolyseur, der grünen Wasserstoff für die Produktion erneuerbarer Biokraftstoffe liefert.

Zusammen mit drei Partnern hat Sunfire kürzlich den Bau der ersten kommerziellen Anlage zur industriellen Produktion synthetischer Kraftstoffe auf der Basis von grünem Wasserstoff in Norwegen angekündigt. Lesen Sie dazu: Trotz Wasserstoffstrategie: Große Power-to-X-Anlage von Norsk e-Fuel entsteht in Norwegen

Das vergangene Jahr war für den europäischen grünen Wasserstoffsektor wirklich transformativ. Wir hatten die Gelegenheit, mit einer Reihe von weltweit führenden Unternehmen zusammenzuarbeiten, um grüne Wasserstofflösungen zu entwickeln, die den Grundstein für ein kohlenstoffneutrales Europa legen werden. Die Clean Hydrogen Alliance wird es uns ermöglichen, diesen Geist der Zusammenarbeit auf die nächste Stufe zu heben und der Wasserstoffindustrie zum Durchstarten zu verhelfen.

Nils Aldag, Co-Gründer und CCO von Sunfire

Neben der Leitung einiger der ehrgeizigsten grünen Wasserstoffprojekte auf dem Kontinent ist Sunfire nun auch für die Entwicklung der Roadmap 2030 für Wasserstoffanwendungen in der Industrie verantwortlich. Nach fast einem Jahrzehnt Erfahrung in der europäischen umweltfreundlichen Wasserstoffindustrie hat Sunfire umfangreiches Know-how über den Übergang großer Industriezweige von fossilen Brennstoffen zu erneuerbarem Wasserstoff erworben.

Da die meisten industriellen Prozesse bis 2050 und darüber hinaus weiterhin auf Brennstoffe und Gase angewiesen sein werden, sind grüner Wasserstoff und seine Derivate der entscheidende Hebel, um industrielle Emissionen zu reduzieren und das Zeitalter der fossilen Brennstoffe zu beenden.

Einige europäische Industrieriesen haben bereits ihren Ehrgeiz gezeigt, eine klimaneutrale Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen, indem sie in den letzten Jahren eine Reihe von industriellen Wasserstoff-Demonstrationsprojekten durchgeführt haben. Diese Projekte konzentrierten sich auf emissionsintensive Prozesse wie Raffinerien, Eisen- und Stahlproduktionsanlagen und die Herstellung von Düsentreibstoff.

Das Auftakt-Meeting der European Clean Hydrogen Alliance kann hier angesehen werden.

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1 Kommentar
  1. […] Artikel vom 10.07.2020 auf CleanThinking.de weiterlesen… […]

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