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Technologien der Energiewende: Neue Hochleistungs-Brennstoffzelle

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Im Rahmen der Hannover Messe 2012 wird eine Vielzahl von Lösungen und Technologien erstmalig vorgestellt, die für den Umbau des Energiesystems unerlässlich sind. Zu den Technologien der Energiewende zählt auch die Brennstoffzelle, die das Stuttgarter Forschungsinstitut ZSW mitbringen wird: Die Brennstoffzelle hat eine Leistungsdichte von 3.500 Watt pro Liter und ist für automobile Anwendungen gedacht.

Durch intelligente Optimierung von Bipolar-Platten und Dichtungstechnik mit fortschrittlichen Elektroden hat das ZSW einen Brennstoffzellen-Stack mit einer Leistungsdichte von mehr als 3.500 W/l aufgebaut, der den Betriebsbedingungen der Automobilindustrie hinsichtlich Temperatur, Druck und Stöchiometrie entspricht. Anschließend wurde die Brennstoffzelle im eigenen Haus – im europaweit größten Brennstoffzellen-Testzentrum – getestet.

Deutschland will eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilität etablieren und damit zum Leitmarkt der Elektromobilität werden. Bereits 2020 soll es eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland geben. Dafür setzt die Automobilindustrie auf unterschiedliche Elektrifizierungsstrategien. Für lange Strecken oder in großen, schweren Fahrzeugen sind die emissionsfreien Brennstoffzellen ideal. Heute fahren zwar weltweit schon viele Brennstoffzellen-Fahrzeuge auf den Straßen, aber noch besteht großer Entwicklungsbedarf hinsichtlich Kosten, Lebensdauer oder Leistungsdichte.

Hintergrund: Das ZSW gehört zu den führenden angewandten Forschungsinstituten auf den Gebieten Photovoltaik, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen sowie Energiesystemanalyse. Am Standort Ulm betreibt das Institut das europaweit größte Entwicklungs- und Testzentrum für Hochleistungsbatterien und Brennstoffzellen. Seit 20 Jahren entwickeln die ZSW-Forscher mit Mittelstand und Industrie mobile und stationäre Systeme. An den drei ZSW-Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit über 200 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt.

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1 Kommentar
  1. Vielen Dank für den interessanten Artikel! Die Zukunft mit Elektroautos ist und bleibt interessant.
    Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium

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