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Telekom setzt auf Brennstoffzelle

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Die Deutsche Telekom AG setzt gemeinsam mit dem eigenen Venture-Arm T-Venture auf die Brennstoffzelle als CO2-neutrale Alternative zur herkömmlichen Bleibatterie. Während die Brennstoffzelle im Wasserstoffauto immer noch auf ihren eigentlichen Durchbruch wartet, setzen sich Brennstoffzellen in dafür besonders günstigen Märkten Schritt für Schritt durch.

„Für uns liegt in der Nutzung der Brennstoffzelle eine sehr viel versprechende Chance, um von der Entwicklung des Öl und Strompreises unabhängiger zu werden“, begründete Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland GmbH. „Die Brennstoffzellen sind besonders langlebig und vor allem klimafreundlich.“

T-Venture investiert in Brennstoffzellen von FutureE

Ende März 2011 haben T-Venture, der VC-Arm der Deutschen Telekom AG, der Londoner Entrepreneurs Fund sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau in einen der deutschen Pioniere auf dem Gebiet der Brennstoffzellen-Systeme, die FutureE Fiel Cell Solutions GmbH, investiert. Das CleanTech-Unternehmen FutureE entwickelt, fertigt und vertreibt innovative Brennstoffzellen-Systeme, die beispielsweise im Telekommunikationssektor für unterbrechungsfreie Stromversorgung und Spitzenlastabdeckung eingesetzt werden. Denn das oft als „früher Markt für BZ-Technologie“ bezeichnete Telekommunikations-Umfeld bietet bereits heute die notwendigen Voraussetzungen, um die zukunftsweisende, Ressourcen schonende Technologie anzuwenden.

Jupiter: Brennstoffzellen-Produktfamilie von FutureE

]Die erste Produktfamilie von FutureE, Jupiter, ist ein Brennstoffzellen (BZ)-System, das besonders einfach und modular auf die Bedürfnisse von Kunden im Stromversorgungsumfeld angepasst werden kann. Das System kann von 0,5 bis 50 kW konfiguriert werden und erlaubt dem Kunden über diese maßgenaue Anpassung an seine Bedürfnisse eine kontinuierliche Stromversorgung bei optimaler Kostenstruktur.

Erste Systeme sind heute als Backup-Anlagen installiert. Sie sichern bei Stromausfall sowohl kritische Kommunikationseinrichtungen als auch Industrieanlagen. Bei der Deutschen Telekom sind bereits mehrere Anlagen dieser Technologie am Netz.

Dort stellt die installierte Brennstoffzellen-Systemtechnik neben der Absicherung bei Störungen im Netz der Energieversorgungsunternehmen (EVU) auch Leistungen für die Minutenreserve und für die Spitzenlastreduzierung zur Verfügung. Durch die Vernetzung zu virtuellen Spitzenlastkraftwerken ergibt sich ein signifikantes Einspar- und Beitragspotential für eine künftige CO2-arme Stromversorgungsstruktur.

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1 Kommentar
  1. […] Telekom setzt auf Brennstoffzelle: Allerdings nicht in Autos, sondern bei der Notstrom-Versorgung besonders wichtiger Anlagen. Der Investment-Arm T-Venture der Telekom steckt sein Geld deshalb in den Brennstoffzellen-Spezialisten FutureE aus Nürtingen. cleanthinking.de […]

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