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Telekom Ladestrom kostet zwei Cent pro Minute

Mit dem Angebot Telekom Ladestrom lässt sich an Ladesäulen von EnBW, innogy, Allego, E.ON und Ionity zunächst für 2 Cent pro Minute, unabhängig von der Ladeleistung, laden.

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Interessantes Angebot der Deutschen Telekom AG: Nach mehreren Informationen, u.a. auch von der Webseite, bietet die Telekom demnächst eine RFID-Ladekarte, mit der für zunächst 2 Cent pro Minute bei allen Ladesäulen der Hubject-Partner geladen werden kann. Nach der Einführungsphase von Telekom Ladestrom, die im Dezember starten könnte, wird der Preis dann auf 4 Cent pro Minute angehoben. Zum Netzwerk gehört beispielsweise das Schnellladenetz von Ionity.

Über diese hoch spannende Meldung rund um Telekom Ladestrom berichtet das Online-Portal emobly bislang exklusiv. Eine offizielle Bestätigung der Telekom steht bisher aus. Aber: Rund um die Telekom-Tochter Comfortcharge (hier und hier) waren bereits Informationen im Umlauf, die besagten, dass die Telekom an den umgerüsteten eigenen Ladesäulen einen Minutentarif einführen würde. Allerdings war mit deutlich höheren Kosten zu rechnen.

Der Telekom Ladestrom Tarif von 2 oder 4 Cent pro Minute wäre sehr günstig: Wer beispielsweise 20 Minuten braucht, um wieder genügend Kapazität für seine Reise nachzutanken, bezahlt zunächst in den ersten drei Monaten 40 Cent, später 80 Cent. Selbst wer eine Ladesäulen von EnBW, E.ON oder Ionity für 5 Stunden benutzt, bezahlt lediglich 6 Euro, später 12 Euro. Allerdings ist klar, dass die Telekom hiermit Anreize schafft, die Schnellladesäulen anzusteuern und vor allem in der Startphase sehr günstig sein möchte.

Das überraschende Angebot der Telekom zeigt: Die Konzepte rund um Elektromobilität werden zunehmend realistischer und für die Kunden fairer. Während so mancher Anbieter an seinen eigenen Ladesäulen bis zu einem Euro pro Kilowattstunde verlangt, ist das übergreifende Angebot Telekom Ladestrom als ausgesprochen attraktiv anzusehen. Allerdings: Die Ladeinfrastruktur von Ionity gilt als weniger komfortabel im Vergleich zu der von insbesondere Fastned.

Dennoch: Die Anbieter wollen möglichst früh möglichst viele Kunden an sich binden, um dann irgendwann damit Geld verdienen zu können. Interessant ist, dass sich Ionity oder EnBW auf diesen Deal mit dem Partner Telekom einlassen – und damit ihr eigenes, teureres Angebot in den Schatten stellen.

Die Telekom bezieht all jene Ladesäulen in Telekom Ladestrom mit ein, die dem Hubject-Verbund zuzurechnen sind. Ob das Angebot in weiteren Schritten ausgeweitet wird, wird sich bei der offiziellen Bestätigung rund um Telekom Ladestrom zeigen.

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