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Tesla-Kehrtwende: Stores bleiben erhalten, Preise steigen wieder leicht

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Nach einer chaotischen Woche nun die Tesla-Kehrtwende: Im Blog verkündet der Elektroauto-Pionier, dass weniger als die angedachten 10 bis 30 Prozent der Standorte geschlossen werden.

Tesla hat jetzt eine beachtliche Kehrtwende der eigenen, vergangene Woche verkündeten Vertriebsstrategie bekannt gegeben. Im Blog wird nun erklärt, das Unternehmen suche nach Wegen, damit die Strategieänderung weniger Auswirkungen habe. Dabei bezieht sich Tesla ausdrücklich auf das Schließen von 10 bis 30 Prozent der eigenen Standorte, das nun offenbar überdacht oder gar zurückgenommen wird. Was für eine Tesla-Kehrtwende!

Da Ladenschließungen reduziert werden sollen, werden auch die vergangene Woche verkündeten Preissenkungen teilweise rückgängig gemacht. Das in den USA als 35.000-Dollar-Version verkündete, abgespeckte Tesla Model 3 bleibt davon unberührt. Die Fahrzeugpreise insgesamt würden aber wieder um „einige Prozent steigen“. Diese sollen ab 18. März Gültigkeit besitzen.

Tesla-Kehrtwende: Wer schnell ist, bekommt rabattierte Preise

„Die aktuellen Preise gelten für jeden, der in der aktuellen Woche bestellt“, teilt das Cleantech-Unternehmen in seinem Blog-Beitrag mit. Somit bietet Tesla nun die rabattierten Fahrzeuge für eine Woche zum Kauf an – und macht sozusagen eine Marketing-Rabatt-Aktion aus dem fehlgeschlagenen Strategieschwenk. Generell sind die Rückgabebedingungen – 7 Tage oder 1.000 Meilen fahren – nicht davon betroffen.

Die Stores, die nun mehrheitlich erhalten bleiben sollen, werden aber lediglich als „physisches Portal für die Online-Verkaufsplattform“ fungieren, d.h. Mitarbeiter helfen, beraten und unterstützen beim Kaufprozess und bei Fragen, die sich daraus ergeben. Diese Tesla-Kehrtwende – oder man könnte auch sagen: Rolle rückwärts – macht absolut Sinn, weil fast alle Käufer zum ersten Mal ein Elektroauto erwerben und sich daraus viele Fragen ergeben, die mit der persönlichen Situation zu tun haben.

Ebenfalls eine Änderung: Auf Wunsch werden Testfahrten mit potenziellen Kunden durchgeführt. Außerdem sollen einige Fahrzeuge für den Direktkauf von Kunden bereit stehen – damit diese nicht auf eine Online-Bestellung warten müssen.

Damit reagiert Tesla offenbar auf interne wie externe Proteste von Mitarbeitern und Kunden. In den USA hat, so berichtet electrek.co, Tesla begonnen gehabt, die Gehälter von Store-Mitarbeitern zu kündigen und diese teilweise in andere Regionen zu versetzen. Womöglich, um viele dazu zu bewegen, sich andere Jobs zu suchen und Abfindungen einzusparen. Sollte diese Episode der Wahrheit entsprechen, wäre das ganz schlechter Stil, würde aber auch zeigen, dass Tesla tatsächlich unter enormem Druck steht.

Nun also die Tesla-Kehrtwende: Bereits geschlossene Geschäfte werden wieder geöffnet – allerdings mit weniger Mitarbeitern. Alle Tesla News gibt es hier bei Cleanthinking.

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