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Tesla kompakt 1: Model 3 mieten und leasen, große Powerwall-Nachfrage, Maxwell-Übernahme

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Tesla hat es geschafft: Das lang ersehnte Elektroauto Tesla Model 3 ist auf dem europäischen und auf dem chinesischen Kontinent angekommen. Die Bilder von glücklichen Käufern, die die Beschleunigung ausprobieren oder ihr neues Tesla-Elektroauto in Videos in allen Einzelheiten analysieren, verbreiten sich rasend schnell. Mehr dazu in diesem ersten Tesla kompakt 1.

Tesla Model 3 mieten und (künftig) leasen

Das Tesla Model 3 kann man in Kürze hierzulande auch zum intensiven Alltagstest mieten. Die Elektroauto-Vermietung nextmove hat bereits die ersten vier von 100 (!) bestellten Tesla Model 3 „eingeflottet“, wie u.a. Elektroauto News, Grüne Autos Magazin, cleantechnica, insideEVs oder The Driven berichten. Demnach ist nextmove der größte, deutsche Tesla-Kunde. Bei Tesla freut man sich über so viel Engagement:

Wir freuen uns, die ersten vier Tesla Model 3 an nextmove zu übergeben. Durch die Miete haben potenzielle Käufer die Möglichkeit, sich von der Alltagstauglichkeit und den vielfältigen Vorteilen unseres erschwinglichen Mittelklassefahrzeugs zu überzeugen. In den vergangenen Jahren habe so bereits viele Autofahrer in Deutschland den Weg zu ihrem eigenen Tesla gefunden.

Jochen Rudat, Director Central Europe bei Tesla

Neben der Möglichkeit, das Tesla Model 3 über nextmove oder andere Anbieter mittel- oder langfristig mieten zu können, arbeitet Tesla offenbar auch an einer Möglichkeit, das Elektroauto zu leasen. Das berichtet zumindest electrek.co, dürfte aber zumindest vorerst nur für den amerikanischen Markt geplant sein. Klar ist: Tesla muss nach der Reduktion der staatlichen Förderung alles dafür tun, trotzdem genügend Autos an den Mann oder die Frau zu bringen.

Mit 200.000 produzierten Elektroautos hat Tesla übrigens gerade einen wichtigen Meilenstein erreicht, schreibt The Driven. Im laufenden Jahr 2019 sollen 400.000 Elektroautos dazukommen, twittert Elon Musk:

Tesla-Auslieferungen in Europa und China gestartet

Die Auslieferungen des Tesla Model 3 von Zeebrugge aus in Europa sowie in China hat unterdessen begonnen. Dabei ist der logistische Aufwand enorm: In Zeebrugge wurde eigens ein Park von Chargern aufgebaut, um die Tesla Model 3 nach der Überführung aufladen zu können – mit 11 Kilowatt nicht besonders schnell. Es kann sich also eigentlich nur um eine Ladung handeln, um die während der Überführung verloren gegangenen Strom „nachzutanken“.

Aber mit den weiteren Schiffen, die unterwegs sind, und den Fahrzeugen, die in Deutschland bereits angekommen sind, nicht genug: In San Francisco stehen bereits wieder 4.000 Tesla Model 3 zur Überfahrt bereit:

Twitter-Botschaft von Tesla-CEO Elon Musk

Tesla kompakt 1: Große Powerwall-Nachfrage

Während Tesla nach Kräften die Nachfrage nach dem Tesla Model 3 aus Europa und China bedient, gibt es offenbar deutlich mehr Nachfrage nach der Tesla Powerwall, also dem Stromspeicher für Zuhause, als derzeit geliefert werden kann. Das berichten zumindest CNBC und die Los Angeles Times.

Tesla kompakt 1: Tesla kauft Maxwell
Tesla kompakt 1: Neue Rolle für Maxwell

Last but not least: Letzte Nachricht in diesem Tesla kompakt 1 – der Elektroautobauer hat kürzlich den Ultrakondensatoren-Hersteller Maxwell übernommen. Darüber berichtete Cleanthinking.de am 4. Februar. Dabei scheint es Tesla nicht nur auf die Ultracaps abgesehen zu haben, sondern auch auf die Elektroden-Technologie, die Maxwell in klassischen Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz bringen will.

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