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Tesla-Video: „Supercharged“ von Amsterdam bis St. Anton

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Es ist ein Traum, der für einige Menschen in Erfüllung geht: Tesla Motors treibt den Aufbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden mit dem Tempo einer Sportlimousine voran. Bereits diese Woche wurden mehrere Supercharger-Stationen in den Ländern in Betrieb genommen. Mit dem flächendecken Schnellladenetzwerk von Tesla wird der Traum von der zügigen Reise mit dem Tesla Model S – etwa von St. Anton nach Amsterdam Realität. Für Tesla-Fahrer sind die Schnelladesäulen u.a. in Bad Rappenau und Wilnsdorf schon jetzt eine Art kultige Anlaufstelle geworden. Beim Aufbau der Infrastruktur ist neben der Deutschen Bahn auch das Cleantech-Startup The Mobility House beteiligt.

Bis Ende des Jahres soll nun ein flächendeckendes Netz entstehen, so dass jeder Tesla-Kunde im Umkreis von 500 Kilometern – der Reichweite eines Tesla Model S – sein Fahrzeug unterwegs aufladen kann. Dazu werden weitere Ladestationen an Autohöfen in Deutschland errichtet. Eine Ladestation besteht aus sechs bis acht Ladeplätzen. Aufgrund der hohen Ladeleistung von 120 Kilowatt können die Tesla-Batterien in 30 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen werden. DB Energie ist bereits Ladesäulen-Installationspartner für den französischen Autokonzern PSA und „Flinkster“, dem Carsharing Unternehmen der Deutschen Bahn, das auch über 450 Elektrofahrzeuge verfügt.

Wo die Reise hingeht, zeigt das beeindruckende Video einer Fahrt von Tesla-Fans von Amsterdam nach St. Anton im Dezember 2013:

DB Energie und The Mobility House bauen Schnellladesäulen-Netz für TeslaTeslas Supercharger ist leistungsstärker als jede andere heutige Ladetechnologie. Er liefert bis zu 120 Kilowatt Gleichstrom direkt in die Batterien des Model S. Dazu werden mit speziellen Kabeln die Bordladegeräte überbrückt. Ein Supercharger lädt die Batterien in 20 Minuten zur Hälfte auf. Supercharger-Stationen sind strategisch entlang vielbefahrener Autobahnen stationiert, damit die Fahrer eines Model S mit so wenigen Zwischenstopps wie möglich von Ladestation zu Ladestation fahren können. Sie liegen an Autobahnraststätten, Cafes und Einkaufszentren, damit die Wartezeit für Reisende so angenehm und kurz wie möglich gehalten wird, während ihr Model S lädt.

(Dieser Beitrag erschien am 24.1.2014 auf CleanThinking.de / Copyright der Bilder: Tesla Motors (1 und Vorschau), Deutsche Bahn (2) / Video: Tesla Motors)

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