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Tipps für den Kauf effizienter Haushaltsgroßgeräte

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Ohne eine Reduktion des Gesamtenergiebedarfs werden wir als Gesellschaft die Energiewende voraussichtlich nicht packen. Daher ist es besonders wichtig, jeden Einzelnen dafür zu sensibilisieren, wie er in seinem kleinen, privaten Kosmos mit seiner persönlichen Energiewende einen Beitrag leisten kann. Dabei wird oft vergessen: Die Investition in beispielsweise neue Haushaltsgroßgeräte, die der Energieeffizienzklasse A+++ entsprechen, macht sich nicht nur gesellschaftlich bezahlt, sondern auch und gerade im Geldbeutel des Einzelnen.

Wärmepumpentrockner Bosch WTW86362
Effiziente Hausgeräte wie der Bosch WTW86362 verbrauchen wenig Strom.

Köln / Energieeffiziente Haushaltsgeräte News. Verzicht auf Kühlschrank oder die Waschmaschine im Winter? Für viele Menschen heutzutage undenkbar. Der TÜV Rheinland rät nun dazu, sich vor dem Kauf eines neuen Haushaltsgeräts zunächst Gedanken über den individuellen Bedarf zu machen und anschließend unter Beachtung der Energieeffizienzklasse auf die Suche nach dem passenden Wärmepumpentrockner, Kühlschrank oder Fernseher zu gehen.

Susanne Schümann ist beim TÜV Rheinland Expertin für Energieeffizienzprüfungen bei Haushaltsgroßgeräten: „100 Liter ungenutzter Raum eines Gefrierschrankes verbrauchen beispielsweise bis zu 100 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr“, berichtet die Expertin. Durch ihre kompakte Bauweise seien Gefriertruhen rund 10 bis 15 Prozent sparsamer als -schränke.

Grundsätzlich sind elektrische Haushaltshelfer nach Ansicht des TÜV Rheinland heute keine maßlosen Stromfresser mehr. Seit Einführung der EU-weit gültigen Energielabel entwickelt die Industrie kontinuierlich energieeffizientere Geräte. Für Waschmaschinen, Wäschetrockner, Kühl- und Gefriergeräte sowie Geschirrspüler gelten deshalb bereits die neuen Kategorien A+++ bis D. Sie ersetzen die bisherige Kennzeichnung A bis G.

Effizienter Geschirrspüler verbraucht 230 kWh

„Ein Geschirrspüler der höchsten Effizienzklasse A+++ verbraucht für zwölf Maßgedecke im Standardprogramm pro Jahr rund 230 Kilowattstunden Strom“, erklärt die TÜV Rheinland-Expertin.

Zum Vergleich: Bei A++ sind es rund 260 kWh, bei A+ rund 290 kWh. Seit Dezember 2013 darf keine 60 Zentimeter Spülmaschine eine Effizienzklasse A oder niedriger haben. Bei Elektrobacköfen können Hersteller das neue Label nutzen. Ab Anfang 2015 wird es auch hier zur Pflicht.

Alle Labels arbeiten nach dem Ampelprinzip. Der Verbraucher erkennt auf einen Blick den Energieverbrauch des Gerätes: Grün beziehungsweise Dunkelgrün steht für einen niedrigen Energieverbrauch, Rot für einen hohen. Daneben gibt es verschiedene Piktogramme mit zusätzlichen Angaben über Wasserverbrauch, Geräuschemission, maximale Füllmenge oder Schleuderleistung.

Sicherheit für den Betrieb der Geräte bietet das GS-Zeichen. Dieses steht für geprüfte Sicherheit und wird von unabhängigen Prüforganisationen wie TÜV Rheinland vergeben. „Der Käufer hat so eine Bestätigung, dass das Produkt auf seine Sicherheit überprüft wurde“, betont TÜV Rheinland-Spezialistin Susanne Schümann.

Tipps für Sonderangebote effizienter Hausgeräte finden Sie auch in unserer Kategorie Hausgeräte (auf den Link klicken).

(Dieser Beitrag erschien am 26.3.2014 auf CleanThinking.de)

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