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TU Dresden präsentiert Elektroauto InEco auf der IAA 2011

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Elektroauto TU Dresden InEcoElektroauto News / Dresden, Frankfurt am Main. Neben der TU München (MUTE) und der RWTH Aachen (StreetScooter) hat auch die TU Dresden in den vergangenen Monaten am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik ein serienfähiges Ultraleichtbaufahrzeug namens „InEco“ entwickelt. Dieses wurde nun im Rahmend der IAA 2011 erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Partner des Projektes sind das Leichtbau-Zentrum Sachsen und die ThyssenKrupp AG. Das Elektroauto InEco wiegt weniger als 900 Kilogramm durch konsequente Ultraleichtbauweise. InEco bedeutet „Innovation-Electromobility-Composite“.

Um die Herstellungskosten für die im Ultraleichtbau eingesetzten Faserverbundbauteile, wie Teile aus kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK), auf ein Minimum zu reduzieren, beschäftigt sich das InEco-Team insbesondere mit der großserienfähigen Prozessgestaltung für diese Werkstoffgruppe. Die Herstellungsprozesse werden gestrafft und automatisiert. Der Ansatz liegt hierbei in der integrierenden Mischbauweise des Elektroautos. Dadurch lassen sich gegenüber konventionellen Bauweisen Fertigungs- und Fügeoperationen einsparen und trotz hochwertiger Rohstoffe Fahrzeugkomponenten kosteneffizient produzieren.

Ultraleichtbau bei allen Systemkomponenten

Ultraleichtbau hat bei allen Systemkomponenten des InEco oberste Priorität. Die Forscher setzen in der Anwendung verstärkt auf eine Stahl-CFK-Hybridbauweise. Dabei wird „das richtige Material an der richtigen Stelle zum richtigen Preis und bei richtiger Ökologie“ eingesetzt. Unter dem Motto „Stahl macht CFK gefügig“ wird die hohe Verformbarkeit von Stählen mit dem hohen Energieaufnahmevermögen von CFK kombiniert, wodurch extrem leichte und crashsichere Bauteillösungen entwickelt werden.

Chassis ein echtes Fliegengewicht

Das Chassis des Elektroauto InEco ist mit 120 Kilogramm ein echtes Fliegengewicht. Damit schlägt das Team des InEco einen neuen Weg im Karosserieleichtbau ein. Gemeinsam mit der ThyssenKrupp AG konnten in der Faserverbund-Stahl-Hybridbauweise die hervorragenden Eigenschaften von Stahl und CFK zu einem neuen Materialmix mit geringem Eigengewicht und gutem Crashverhalten verbunden werden.

InEco kommt mit Lithium-Ion-Batterie

Im Fahrzeugprojekt InEco ist der Einsatz von Lithium-Ionen-Zellen geplant. Das Batterie-Containment ist schwerpunktneutral und crashsicher in der Mitte des Fahrzeuges in der Bodenstruktur integriert. Mit einer Reichweite von 100 bis 150 Kilometern weist die Batterietechnologie eine hohe Leistung bei vergleichsweise geringer Masse auf. Das Batteriekonzept ist jedoch flexibel und kann gleichermaßen Flach-, Rund- und Blockzellenbatterien aufnehmen. Ein permanent erregter Synchron-Elektromotor mit Differenzialgetriebe beschleunigt das Fahrzeug von 0 auf 100 km/h in nur 7,4 Sekunden.

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