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TÜV Rheinland: Hyzon-Brennstoffzellen-Stack hat höchste Leistungsdichte

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Cleantech-Unternehmen Hyzon veröffentlicht Testergebnisse seiner Stacks von 6 Kilowatt pro Liter.

Das Cleantech-Unternehmen Hyzon Motors, über das Cleanthinking bereits hier und dort berichtete, hat seine Brennstoffzellen-Stacks vom TÜV Rheinland testen lassen. Dabei zeigte sich eine volumentrische Leistungsdichte von mehr als 6 Kilowatt pro Liter, bei einer gravimetrischen Leistungsdichte von mehr als 5,5 Kilowatt pro Liter. Nach Angaben von Hyzon sind das die höchsten Werte für Brennstoffzellen-Stacks weltweit.

Mit dieser Technologie will Hyzon eine ganze Palette von Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen auf den Markt bringen – schneller als Konkurrenten wie Nikola und oder Daimler/Volvo. Die PEM-Brennstoffzelle ermögliche den Antrieb von Schwerlast-Fahrzeugen und Maschinen ohne Kompromiss bei Performance oder Wirtschaftlichkeit, so Hyzon.

Die neueste Generation der Hyzon-Brennstoffzelle wird wassergekühlt, und wurde für Anwendungen wie Trucks, Züge und Flugzeuge optimiert. Die Lebensdauer soll besonders lang sein.

Die meisten Brennstoffzellenmodule, die bisher in schweren Fahrzeugen eingesetzt werden, liefern eine Dauerleistung von etwa 100 Kilowatt (kW) oder weniger – mit einer Spitzenleistungsdichte von weniger als 3 Kilowatt/Liter. Die Testdaten des TÜV Rheinland hingegen zeigen, dass die neuen PEM-Brennstoffzellen von Hyzon eine volumetrische Leistungsdichte von mehr als 6 kW/l und eine gravimetrische Leistungsdichte von mehr als 5,5 kW/l erreichen

Obwohl die Leistungsdaten aus Short-Stack-Tests stammen, bestätigen sie das Potenzial des Einsatzes von Brennstoffzellen mit voller Leistung von bis zu 500 PS (370 kW) für Anwendungen im Bereich der Schwerlastmobilität, wodurch die Abhängigkeit von Batterien verringert und somit Gewicht, Größe und Kosten eingespart werden.

Seit nunmehr fast 20 Jahren konzentriert sich das HYZON-Gründungsteam voll und ganz auf die Entwicklung einer Protonenaustauschmembran-Brennstoffzellentechnologie von Weltklasse – dem „Motor“ jedes wasserstoffbetriebenen Fahrzeugs – mit dem Ziel, die weltweit fortschrittlichste Brennstoffzelle zur Beschleunigung des Energiewechsels und zur Entkarbonisierung der schweren kommerziellen Mobilität herzustellen, so Craig Knight, CEO und Mitgründer von Hyzon Motors.

Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Geräten und Systemen bestehe ein Bedarf an leistungsfähigeren und leichteren Brennstoffzellen für den Antrieb von schweren Fahrzeugen, Maschinen, Zügen und Flugzeugen. Hierfür seien die Brennstoffzellen prädestiniert: hohe Leistungsabgabe und hohe Leistungsdichte ermöglichten Anwendungen, die bisher außerhalb der Reichweite der Brennstoffzellentechnologie gelegen hätten.

Mit Produktionsstätten in Nordamerika, Europa und Asien rechnet HYZON damit, in den nächsten drei Jahren weltweit Tausende von Brennstoffzellen-Lkw und -Bussen auszuliefern. Bis 2025 wird die erwartete schlüsselfertige Kapazität von Hyzon mehr als 40.000 Brennstoffzellenfahrzeuge pro Jahr betragen. Die Produktion der PEM-Brennstoffzelle wird voraussichtlich 2021 beginnen.

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