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Turbulenzen: Fuhrländer stellt Insolvenzantrag

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Es fegt ein Sturm hinweg über die Windkraft-Unternehmen aus Deutschland, Europa und weltweit: Während der indische Konzern Suzlon und der dänische Marktführer Vestas in Problemen stecken, hat es ein deutsches Traditionsunternehmen bereits „erwischt“: Fuhrländer meldete heute Insolvenz an.

Fuhrländer Windkraftanlage FL 3000

Windenergie News / Liebenscheid. Die News sind mehr als traurig für die hiesige Windkraft-Industrie: Die Fuhrländer AG – erst im August an ein russisches Konsortium verkauft – hat Insolvenzantrag beim Amtsgericht Montabaur gestellt. Schon im März hatte Fuhrländer 70 Mitarbeiter entlassen müssen. Erst vor wenigen Monaten beteiligte sich ein russisch-ukrainisches Unternehmen an Fuhrländer.

Grund für die jetzige Insolvenz sind „kundenseitige Projektverschiebungen, durch die es zu unvorhersehbaren Verzögerungen bei den Projektzahlungen“ gekommen sei, die durch die Fuhrländer AG nicht kompensiert werden konnten. Dies teilte das Windkraft-Unternehmen heute mit.

Vorstand hofft auf Planinsolvenzverfahren

„Der Vorstand der Fuhrländer AG wird alles tun, um das laufende Geschäft im Planinsolvenzverfahren weiterzuführen“, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens hoffnungsvoll: „Darüber hinaus
wird das Unternehmen alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Fortführung des Geschäftes am bestehenden Standort zu ermöglichen.“

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