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Wärmespeicher: Siemens Energy und EnergyNest verbrüdern sich

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Siemens-Tochter und Cleantech-Startup wollen kundenindividuelle, thermische Speicherlösungen bieten.

Die Siemens-Tochter Siemens Energy und das norwegische Cleantech-Startup EnergyNest verbrüdern sich, um die Speicherung von Wärmeenergie insbesondere in der Industrie voranzubringen. Die Kooperation der beiden Unternehmen ist Teil der Initiative Zukunft der Speicherung. Ziel ist es, Wissen zu bündeln und ein Ökosystem von Technologiepartnern aufzubauen, um individuell zu Kunden passende Speicherlösungen bieten zu können. Siemens Energy geht voraussichtlich Ende September an die Börse, und wird aus dem Konzern herausgelöst.

Mit „Future of Storage“ wird aus Siemens Energy heraus ein globales Expertenteam gebildet, das alle verfügbaren Energiespeichertechnologien, von Batterien bis hin zu thermischen und thermomechanischen Energiespeichersystemen, abdeckt.

Wir wollen jedem Kunden die optimale Energiespeicherlösung anbieten, die seinen Bedürfnissen am besten entspricht, erklärt Anette Ossege-Schaffrath, die das Team bei Siemens Energy leitet. „Dazu brauchen wir Zugang zu einem breiten Portfolio an Speichertechnologien“, erklärt Anette Ossege-Schaffrath, die das Team bei Siemens Energy leitet.

Anette Ossege-Schaffrath, Projektleiterin Future of Storage

Anfang Juni ist Siemens Energy eine langfristige Partnerschaft mit EnergyNest eingegangen. Das Startup bietet thermische Energiespeicher und steht damit an der Schwelle zur Kommerzialisierung. Ziel der Partnerschaft ist es, gemeinsam modularisierte und standardisierte thermische Energiespeichersysteme für Industriekunden anzubieten.

Thermische Batterie von EnergyNest wird zum Bestimmungsort gefahren.
Auf dem Weg zum Bestimmungsort: Der Wärmespeicher von EnergyNest.

EnergyNest hat eine Wärmebatterie auf Basis eines speziellen Betons namens Heatcrete entwickelt, die mit erneuerbarer Energie oder mit Abwärme geladen werden kann und bei Bedarf vollständig erneuerbaren Dampf direkt in die Anlagen der Kunden entlädt. Dies reduziert den Bedarf an fossil erzeugter Wärme und erhöht gleichzeitig die Flexibilität der Anlagen.

Partner für kommerzielle Projekte von EnergyNest ist beispielsweise der Energiekonzern Eni. Durch die Speicherung von Abwärme werden beispielsweise Kraftwerke flexibler und können besser in das künftige Energiesystem integriert werden. Damit trägt die Thermobatterie des Startups entscheidend zur Energiewende bei.

Durch die Verbrüderung mit Siemens Energy dürften nun schnell weitere Projekte folgen.

Lesen Sie auch: EnergyNest bietet Energiespeicher aus Spezialbeton

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